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Deutschland-Cup in Kleinmachnow

Radcross Deutschland-Cup in Kleinmachnow

Die nationale Rad-Elite trifft sich zum Deutschland-Cup in den Kleinmachnower Kiebitzbergen. Mit dabei sind auch die Talente vom gastgebenden RC Kleinmachnow. Der 14 Jahre alte Patrick Ceglarek ist einer von ihnen.

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Vorneweg: Patrick Ceglarek vom RC Kleinmachnow.

Quelle: Fotos: Verein, Möldner

Kleinmachnow. Der Deutschland-Cup im Radcross macht am Sonnabend (erster Startschuss 9 Uhr) wieder Station in Kleinmachnow. Die Kiebitzberge sind auch das Hausrevier von Patrick Ceglarek.

Das gerade 14 Jahre alt gewordene Talent vom gastgebenden RC Kleinmachnow hat die zwei Herbstferienwochen wie seine Teamkollegen gut genutzt, und fast täglich auf der Strecke trainiert. Durch den Bruder eines Schulfreundes kam er zum Radsport und ist dabei geblieben. „Mir macht es riesigen Spaß“, erzählt der Schüler der 8. Klasse des Weinberg-Gymnasiums, dessen Vater Marcus zur fleißigen Helferschar im Verein gehört. Mutter Nicola wird für den Kuchenstand backen. Dann aber drückt die sportliche Familie – Tochter Nina (12) ist Leichtathletin bei der LG Mittelmark – dem Filius für die Querfeldein-Hatz die Daumen.

„Radcross ist technisch anspruchsvoll“, sagt Patrick Ceglarek. Der brandenburgische Vizemeister fährt auf der Heimstrecke besonders gern und „wühlt“ sich über die Sanddüne am Schwimmbad. Die Konkurrenz sei groß, besonders da er nun im ersten Jahr in der U17-Klasse antreten muss. Im Vorjahr wurde er Gesamt-Siebter im Deutschland-Cup. Über eine Top-ten-Platzierung würde er sich schon freuen. Falls es in Kleinmachnow nicht klappt, steht bereits tags darauf in Luckenwalde das nächste Rennen bevor.

Wenn der Teenager mal nicht am Fahrrad bastelt – „den Reifen kann ich schon selbst wechseln“ – hat er im Keller des Elternhauses noch einen zweiten Zeitvertreib – eine Modelleisenbahn. Aber im Moment habe das Crossrad – Vereinssponsor Direkt-Line-Versicherung spendierte dem Nachwuchs sieben Crossräder – klar Vorrang.

Von Peter Stein

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