Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
Die Brandenburger Medaillenhoffnung bei den Paralympics

Eröffnung am Mittwoch Die Brandenburger Medaillenhoffnung bei den Paralympics

Ab Mittwochabend lodert wieder die Olympische Flamme. Dann werden in Rio die Paralympics eröffnet. Neun Bandenburger Sportler sind bei den Wettkämpfen am Zuckerhut dabei. Darunter Tobias Schmidtke aus Potsdam, er ist eine der größten Medaillenhoffnungen aus dem Brandenburger Team.

Voriger Artikel
Bullenkopfwerfer kommt aus Brandenburg
Nächster Artikel
Drei Monate nach Kreuzbandriss: Rüdiger trainiert mit Ball

Schwimmer Torben Schmidtke vom SC Potsdam.

Quelle: Foto: Peter Stein

Potsdam. Mittwoch Abend findet in Rio die feierliche Eröffnung der Paralympischen Spiele statt. Bis zum 18. September stehen 528 Entscheidungen an. Zur 155-köpfigen deutschen Mannschaft gehören neun Brandenburger Behindertensportler – so viele wie noch nie. „Damit haben wir unsere Zielstellung von sechs Sportlern deutlich übertroffen“, sagte der Cheftrainer des Behinderten-Sportverbandes Brandenburg, Ralf Paulo. „An unserem Medaillenziel ändert das aber nichts. Wir möchten drei Medaillen mit nach Hause nehmen.“ Vor vier Jahren in London holten die Brandenburger bei den Paralympics zweimal Silber und einmal Bronze.

Schwimmer Schmidtke hat trainiert wie nie zuvor

Silber gab es an der Themse für den Schwimmer Torben Schmidtke vom SC Potsdam über 100 Meter Brust. Der 27-jährige Polizist hält mehrere Weltrekorde und hat in diesem Jahr trainiert wie noch nie. „Ich habe mir viel vorgenommen. Der ganze Trainingsaufwand soll nicht umsonst gewesen sein. Bestzeit will ich auf jeden Fall schwimmen. Was dann am Ende dabei herauskommt, wird man in Rio sehen“, sagte der Schützling von Trainerin Dörte Paschke.

Auch seine Potsdamer Vereinsgefährtin Maike Naomi Schnittger zählt im olympischen Becken zumindest über 50 Meter Freistil zu den Medaillenkandidatinnen. Insgesamt geht sie auf vier Strecken an den Start. „Ein hartes Programm, aber ich bin gut vorbereitet“, unterstrich die 22-jährige Psychologie-Studentin.

Ministerpräsident Woidke drückt die Daumen

Auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) drückt den Paralympics-Teilnehmern die Daumen. „Sie haben sich intensiv in langjähriger harter Trainingsarbeit vorbereitet und rechnen sich zu Recht gute Chancen aus. Viele Brandenburger werden die Paralympics verfolgen und mit unseren Sportlern mitfiebern. Aber es zählen nicht nur Gold-, Silber- und Bronzemedaillen, denn der paralympische Sport kann viele positive Kräfte entfalten. Die Sportler leben den Gedanken von Fairness und Integration. Und das ist das Wichtigste“, sagte Woidke.

Sportminister Günter Baaske (SPD) wünscht den Athleten „möglichst viele persönliche Bestleistungen und die eine oder andere Medaille“. Übrigens wird Brandenburgs Zentrum des paralympischen Sport im Oktober in Cottbus offiziell eröffnet.

Von Peter Stein

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport
MAZ Sportbuzzer