Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Die härteste Woche des Jahres

Füchse Berlin Die härteste Woche des Jahres

Den ersten Teil der Spitzenspiel-Woche hat der Bad Belziger Handball-Profi Willy Weyhrauch schon hinter sich, allerdings verlor er mit den Füchsen Berlin im DHB-Pokal am Mittwoch mit 23:29 gegen die Rhein-Neckar Löwen. Doch das nächste Topteam steht schon vor der Tür: Am Sonntag (17.15 Uhr, Max-Schmeling-Halle) kommt Rekordmeister THW Kiel nach Berlin.

Berlin 52.544808104136 13.404521942139
Google Map of 52.544808104136,13.404521942139
Berlin Mehr Infos
Nächster Artikel
Platini gibt nicht auf: "Ein Ritter aus dem Mittelalter"

Willy Weyhrauch warf bislang 13 Saisontore.

Quelle: Julius frick

Berlin. Der Ärger über das Pokal-Aus der Füchse Berlin war bei Willy Weyhrauch auch am Donnerstag noch nicht verflogen. „Wir waren eigentlich das ganze Spiel ganz gut dran, hatten immer gute Chancen. Aber dann machen wir leichte Fehler, wo wir etwas nachlässig handeln. Natürlich sind die Rhein-Neckar Löwen ein Spitzenteam, aber mit ein bisschen Glück wäre mehr möglich gewesen“, sagte der 21-Jährige nach dem 23:29 in der 2. Pokalrunde beim ungeschlagenen Tabellenführer der Bundesliga.

Doch viel Zeit zum Ärgern bleibt dem Rechtsaußen und seinem Team nicht, schon am Sonntag (17.15 Uhr, Max-Schmeling-Halle) empfangen die Füchse mit Rekordmeister THW Kiel das nächste Spitzenteam. „Vom Niveau her ist das eine der härtesten Wochen des Jahres“, erklärt der Bad Belziger (Potsdam-Mittelmark). Wobei er einschränkt: „Von der Intensität war Katar schon noch ein bisschen härter.“ Im Wüstenstaat gewannen die Füchse überraschend die Klub-WM und absolvierten in vier Tagen drei Spiele gegen Club Africain, den FC Barcelona und MKB-MVM Veszprém.

Kiel ist derzeit nur Tabellensiebter

In diese Riege reiht sich auch der kommende Gegner ein, der in den vergangenen elf Jahren zehnmal Meister wurde. Doch aktuell ist das Team um den Ludwigsfelder (Teltow-Fläming) Christian Sprenger nur Tabellensiebter (14:6 Punkte) und auf Formsuche. „Man kann das schon so sehen, dass die Chance, Kiel zu schlagen, schon lange nicht mehr so groß war. Man hat in der Liga gesehen, dass Kiel einige Probleme hat. Doch sie sind immer noch der große Favorit. Aber vor heimischer Kulisse kann man auch den Blick nach oben wagen“, erklärt Weyhrauch.

Doch die Ergebnisse der Füchse waren zuletzt ebenfalls nicht überzeugend, in den letzten vier Spielen gelang kein Sieg. „Da muss man jedes Spiel für sich betrachten. Gegen Hannover wurden wir nach der hohen Führung in der zweiten Halbzeit nachlässiger, da bekommt man die Quittung. Gegen Magdeburg war es eher positiv, als wir einen Acht-Tore-Rückstand aufholten“, sagt der 1,80 Meter große Linkshänder des Tabellenachten (13:7 Punkte).

Die Torquote hat Weyhrauch schon verbessert

Bei ihm persönlich läuft es allerdings immer besser. In seiner ersten Profisaison kam er zwar auf 31 Spiele, meist waren das allerdings Kurzeinsätze (14 Tore). In diesem Jahr kommt er schon auf 13 Tore in zehn Spielen. „Natürlich ist ,Zache’ (Mattias Zachrisson, d.R.) ausgefallen, so dass ich als zweiter Mann hinter ihm mehr Spielanteil bekomme. Aber der Trainer schenkt mir das Vertrauen. Ich habe letztes Jahr nicht schlecht gespielt, aber dieses Jahr ist es schon etwas ganz anderes. Ich habe wirklich das Gefühl, Teil der Mannschaft zu sein“, sagt der schnelle Rechtsaußen.

Zum Stammpersonal zählt auch Fabian Wiede, der ebenfalls aus Bad Belzig stammt. Wiedes Mutter trainierte die beiden Füchse-Profis einst in der Jugend. Mit dem Wildauer (Dahme-Spreewald) Talent Fynn-Ole Fritz könnten sogar drei Brandenburger für die Füchse auf der Platte stehen.

Von Stephan Henke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport
MAZ Sportbuzzer