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Dieser Linienbus ist der coolste Fanbus Brandenburgs

Mit dem Fanbus zu Kreisliga-Spielen Dieser Linienbus ist der coolste Fanbus Brandenburgs

Ein Bus, der selbst manchen Proficlub neidisch macht: Anhänger des Fußballclubs Schönwalder SV haben einen alten Linienbus umgerüstet und fahren mit ihrem Team zu Auswärtspartien. Wir zeigen, wie der Fanbus jetzt aussieht.

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Aus alt mach neu: der Fanbus des Schönwalder SV.

Quelle: Verein/facebook

Schönwalde. Da werden selbst die Fanclubs mancher Proficlubs neidisch: Fußball-Kreisligist Schönwalder SV (Havelland) wird von seinen Fans mit einem eigenen Bus begleitet. Die Geschichte der „Schönwalder Jungs“ begann vor etwa zwei Jahren. Damals fuhren fünf Fans zu den Auswärtsspielen der Schönwalder-Reserve. Als sich die Anhängerschaft langsam erhöhte, wurden auch immer größere Aktionen ins Leben gerufen. Es fing an mit einem Banner, danach wurden 1000 Aufkleber und T-Shirts bedruckt.

Nach zwei Jahren fuhren nicht mehr fünf Leute zu den Auswärtsspielen, sondern regelmäßig etwa 20. Da es kompliziert wurde, stets mit fünf Autos zu den Auswärtsspielen zu fahren, kam die Idee eines eigenen Busses auf. „Wir haben dann mit der Mannschaft gesprochen und gefragt, ob sie auch in dem Bus mitfahren würden. Nachdem diese zugesagt hat, haben wir unser Geld zusammengelegt und uns private Sponsoren geholt“, erinnert sich Heiko Dohn, der mit einem Kumpel die „Schönwalder Jungs“ ins Leben rief.

So sieht der Bus jetzt aus

So sieht der Bus jetzt aus.

Quelle: Verein/Facebook

In Leipzig fand man schließlich, wonach man gesucht hatte: Ein alter Linienbus, den sich die Schönwalde-Anhänger dann für 3500 Euor kauften. „Dann haben wir uns überlegt, wie wir das neue Gefährt verschönern können. Lackieren und Folieren war zu teuer. Dann hatte Nico Müller, der Co-Trainer des Teams, die Idee, einen Sprayer aus Grünberg zu fragen“, erinnert sich Dohn. Oliver Johannsen zeigte sich von dieser Idee begeistert und begann, den neuen Vereinsbus zu besprühen. „Wir haben ihm nicht viele Vorgaben gegeben. Wichtig war nur, dass unser Name auf dem Bus steht und auf der Rückseite steht ‚Und warum? WWK (Weil wir’s können)!’. Diesen Spruch haben wir immer wieder gerufen, gerade wenn es um neue Aktionen ging“, erklärt der 44-jährige Fanclub-Mitbegründer.

Nun hoffen die Anhänger, den Bus so schnell wie möglich in Betrieb nehmen zu können, vielleicht schon am Sonntag, wenn es zur SG Michendorf II geht. Der Bus soll nicht die letzte Aktion der Fans gewesen sein: „Wir haben noch eine Menge Ideen. Ihr werdet auch weiterhin von uns hören“, verspricht Dohn, der immer noch bei den Alten Herren des Vereins spielt und früher den Nachwuchs trainierte.

Von Lennart Wunderlich

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