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Drittligist VfL Potsdam verliert in Bernburg

Handball Drittligist VfL Potsdam verliert in Bernburg

Nun hat es auch die Handballer des Drittligisten VfL Potsdam erwischt. Die Mannschaft von Trainer Jens Deffke kassierte ihre erste Saisonniederlage und unterlag in Bernburg mit 23:30.

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Daniel Deutsch erzielte sechs Treffer für den VfL.

Quelle: Foto: Verein

Bernburg. Die Saison hatte prima begonnen. 26:18 siegten die Handballer des VfL Potsdam zum Auftakt der 3. Liga beim HSV Hannover. Es folgte zu Hause der 26:25-Erfolg gegen Insel Usedom. Die Erfolgsbilanz hat im dritten Saisonspiel eine Delle erlitten. Die Truppe von Trainer Jens Deffke musste in der dritten Saisonpartie die erste Niederlage einstecken. Gastgeber SV Anhalt Bernburg schickte die Havelstädter am Sonnabend mit 30:23 (14:13) nach Hause.

Die Bernburger Bruno-Hinz-Halle kann zum Tollhaus werden, so sehr legen sich die einheimischen Fans ins Zeug. Die Gäste hielten vor 478 Zuschauern dem Druck des einheimischen Teams und von den Rängen lange stand, wurde aber in der Schlussphase schier erdrückt.

Die Potsdamer gerieten bis zur Pause nur einmal in größeren Rückstand. 4:9 hieß nach doppelter Unterzahl. Bis zur Halbzeit war die VfL-Sieben wieder dran. „Die erste Halbzeit verlief für uns durchwachsen. Wir haben allerdings zu viele Würfe liegenlassen“, sagte Coach Deffke.

Bei den Havelstädtern erwies sich Torwart Sebastian Schulz wie schon in Hannover als der große Rückhalt – und das an seinem 26. Geburtstag. Immer wieder entschärfte er harte Würfe der Anhaltiner. Auf der Gegenseite stand ihm Maximilian Folchert im Bernburger Kasten nicht nach. Mit seinen Paraden zog er den Potsdamern mit der Zeit den Zahn.

Schulterklopfen gab es beim Team aus Brandenburg für Yannick Schindel. Der Kreisläufer saß erstmals wieder nach zehn Monaten auf der Bank. Schindel hatte sich am 15. November 2014 beim Drittligaspiel in Stralsund eine schwere Schulterverletzung zugezogen und benötigte nach der Operation längere Zeit in der Reha. Schindel kam noch nicht zum Einsatz. Ebenso fehlte weiterhin Abwehr-Ass und Rückraumspieler Robert Weiß (Wadenprobleme).

Der Rest des Spiels in Bernburg ist schnell erzählt. 22:24 stand es aus VfL-Sicht sechs Minuten vor dem Abpfiff. Dann brach es über die Gäste herein. Die Gastgeber legten noch mal zu und erzielten sechs Tore in den Schlussminuten. „Wir haben unsere Chancen nicht genutzt,und am Ende dem Druck nicht standgehalten“, meinte VfL-Kapitän Jan Piske.

Auch Deffke war unzufrieden. „Die Niederlage ist zu hoch ausgefallen. Die Mannschaft hat ihr Potenzial nicht ausgeschöpft, und die Abstimmung in der Abwehr war nicht immer optimal“, sagte er.

Von Detlef Braune

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