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Dumoulin verliert Trikot - Jetzt Quintana beim Giro in Rosa

Radsport Dumoulin verliert Trikot - Jetzt Quintana beim Giro in Rosa

Radprofi Dumoulin hat knapp 220 Kilometer vor dem Ende des 100. Giro d'Italia sein Rosa Trikot an Nairo Quintana verloren. Er bleibt aber mit 38 Sekunden Rückstand im Rennen und spekuliert auf das Zeitfahren zum Finale am Sonntag.

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Der Niederländer Tom Dumoulin (r) gab die Führung an Nairo Quintana (l) ab.

Quelle: Yuzuru Sunada

Piancavallo. Zwei Tage vor dem Ende des 100. Giro d'Italia hat es Tom Dumoulin erwischt. Der 26 Jahre alte Niederländer musste im Ziel der 19. Etappe in Piancavallo sein Rosa Trikot an den Kolumbianer Nairo Quintana abgeben.

Aber der Kapitän der deutschen Sunweb-Mannschaft bleibt mit 38 Sekunden Rückstand auf Quintana weiter im Rennen und spekuliert auf das 29,3 Kilomete lange Zeitfahren im Finale am Sonntag von Monza nach Mailand. Dumoulin wurde am Freitag Opfer der Dauerangriffe seiner Widersacher Quintana und Vincenzo Nibali, der 43 Sekunden Rückstand aufweist. Am 15 Kilometer langen Schlussanstieg nach Piancavallo konnte er den Konkurrenten nicht mehr folgen. Nach mehreren vergeblichen Versuchen zuvor klappte es bei Mikel Landa aus Spanien endlich mit dem ersten Tagessieg nach 191 Kilometern. Er erreichte das Ziel als Solist.

"Im Finale habe ich versucht, den Verlust in Grenzen zu halten, mein Team hat mir vieles gerettet. Heute hatte ich schlechte Beine. Hoffentlich geht's morgen besser", sagte Dumoulin.

Der Niederländer, der die erste große Attacke zur Rennmitte noch abwehren konnte, hofft jetzt auf Sonntag. Dumoulin, der den ersten Kampf gegen die Uhr in Montefalco fast spielend gewonnen hatte, ist mit Abstand der beste Zeitfahrer im Peloton.

Die Atmosphäre zwischen den Favoriten war am Start der 19. Etappe aufgeheizt. Dumoulin hatte Nibali und Quintana vorgeworfen, ohne Rücksicht auf eigene Verluste nur gegen ihn zu fahren. Er hoffe, sie verpassen am Sonntag in Mailand das Podium, hatte der Niederländer erklärt und heftigen Protest einstecken müssen. Nibali hatte ihm für Freitag einen Kampf auf Biegen und Brechen prophezeit - und Wort gehalten.

dpa

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