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Ein Rücktritt ist fällig!

MAZ-Kommentar Ein Rücktritt ist fällig!

Der Bundesstützpunkt Schwimmen in Potsdam ist gescheitert. Das Veto der Präsidentin des Landesschwimmverbandes bezüglich der Personalie Jörg Hoffmann könnte den Standort Potsdam gänzlich gefährden. Ein Unding, meint MAZ-Sportredakteur Peter Stein. Die Basis müsse sich nun stark machen und einen Rücktritt von Sylvia Madeja fordern.

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Um diese zwei Personen geht es: Jörg Hoffmann war als Bundesstützpunkttrainer im Gespräch, Sylvia Madeja legte Veto ein.

Quelle: LSV/Imago

Potsdam. Das Präsidium des Landesschwimmverbandes hatte darüber zu befinden, ob Jörg Hoffmann Bundesstützpunkttrainer am künftigen Bundesstützpunkt in Potsdam wird. Die bisherige erfolgreiche Arbeit des Ex-Weltmeisters ist unstrittig. Ihm und seinen Schützlingen ist es maßgeblich zu verdanken, dass Potsdam als einer von fünf Standorten vom Deutschen Schwimmverband (DSV) überhaupt ausgewählt wurde. Doch nun lehnt der Landesschwimmverband das DSV-Angebot ab. Damit sind jährliche Fördergelder in sechsstelliger Höhe verbunden.

Dass handelnde Personen nicht miteinander können, ist offensichtlich. Doch es ist die Pflicht der Präsidentin des Landesschwimmverbandes, Sylvia Madeja, Dissonanzen auszuräumen oder wenigstens hintanzustellen. Ihr Veto könnte den Standort Potsdam gänzlich gefährden. Ein Unding! Deshalb muss sich die Basis stark machen und einen Rücktritt der Präsidentin fordern. Den Imageschaden, den die Sportstadt Potsdam und das Sportland Brandenburg durch die Diskussion erleiden, gibt’s gratis dazu.

Von Peter Stein

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