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Erste Brandenburger Sportler für Rio nominiert

Olympia Erste Brandenburger Sportler für Rio nominiert

Am Dienstag erfolgte durch den Deutschen Olympischen Sportbund die erste von drei Nominierungsrunden für die Olympischen Sommerspiele in Rio. Unter den ersten Sportlern sind auch vier aus Brandenburg.

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Roger Kluge nach seinem Etappensieg beim Giro d’ Italia.

Quelle: Foto: DPA

Potsdam. Jubel bei den einen, weiter hoffen, bangen und vor allem kämpfen bei den anderen. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) nominierte am Dienstag die ersten 44 Athleten für die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro vom 5. bis 21. August. Darunter sind vier Brandenburger: die Bahnradsportler Emma Hinze, Stephanie Pohl (beide Cottbus) und Roger Kluge (Eisenhüttenstadt) sowie die aus Falkensee stammende Seglerin Annika Bochmann in der 470er Klasse vom Verein Seglerhaus am Wannsee.

„Das ist keine Überraschung für mich“, sagte Kluge. Der 30-Jährige entspannt nach dem Etappensieg beim Giro d’Italia gerade ein paar Tage daheim in Berlin und im Spreewald, bevor das nächste Trainingslager in Süddeutschland und danach für den Straßenprofi vom Schweizer IAM-Team die nächsten Rundfahrttermine anstehen. Kluge wird in Rio im Mehrkampf Omnium auf der Bahn starten. Sein Vize-WM-Titel im Winter war sicherlich die stärkste Olympia-Bewerbung und macht ihn auch in Rio zu einem Medaillenkandidaten. Nach Silber 2008 in Peking und Platz vier 2012 in London will er wieder aufs Olympia-Treppchen.

Stephanie Pohl, 2015 Weltmeisterin, muss leider auf ihre nichtolympische Spezialdisziplin Punktefahren verzichten und wird in Rio in der Vierer-Mannschaftsverfolgung antreten. „2012 in London war ich als Ersatzfrau dabei. Da habe ich mir geschworen, in vier Jahren willst du richtig dabei sein und auf der Olympiapiste antreten. Das habe ich nun geschafft“, sagte Brandenburgs Sportlerin des Jahres 2015.

Zu den Bahnradsport-Kandidaten, die auf die nächste Nominierungsrunde hoffen, zählen Henning Bommel aus Finsterwalde, der für die Mannschaftsverfolgung vorgesehen ist, und Sprint-Ass Maximilian Levy aus Cottbus.

Von Peter Stein

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