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Falkenseer Handballer erwarten die Füchse Berlin

Handball-Freundschaftsspiel Falkenseer Handballer erwarten die Füchse Berlin

Hochkarätiger Gegner zur Halleneröffnung: Der Handball-Brandenburgligist empfängt am Freitag (20 Uhr) den Vereinsweltmeister Füchse Berlin. Auf einen wird dabei besonders viel Arbeit zukommen: Torwart Marcel Brachmann. Der 28-Jährige freut sich bereits auf die Duelle mit den Torgaranten der Berliner, für die er sein Spiel umstellen muss.

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Marcel Brachmann will den Kasten des SSV Falkensee dicht machen.

Quelle: Privat

Falkensee. Für Marcel Brachmann heißt es am Freitag warten. So lange wie möglich warten. „Gerade die Außen haben eine wahnsinnige Sprungkraft und können völlig verrückte Dreher. Da muss ich deutlich länger stehen bleiben“, sagt der Torhüter des SSV Falkensee. Mit dem Handball-Brandenburgligisten empfängt er am Freitag (20 Uhr) den Bundesligisten Füchse Berlin zur Eröffnung der neuen Halle. Vier Ligen höher spielen die Füchse, „das ist das Highlight“, sagt Brachmann.

Brachmann: „Die Bälle werden deutlich schneller kommen“

Doch nicht nur auf die Außen muss sich der 28-Jährige einstellen. „Das wird schon komplett anders. Die sind völlig durchtrainiert und werden aus dem Rückraum so eine Kraft haben. Die Bälle werden deutlich schneller kommen“, ahnt der Torhüter. Anfang März bekam das Team die Nachricht, dass es bei der Hallen-Eröffnung gegen den Vereinsweltmeister geht. „Wenn man das erfährt, freut man sich natürlich“, erzählt Brachmann, der sich das SSV-Tor mit Tobias Göttsche teilt.

Doch schon in der Brandenburgliga bekam das Duo deutlich mehr Arbeit, als ihm lieb war. Am vergangenen Wochenende verloren die Falkenseer ihre letzte Partie beim PHC Wittenberge mit 17:29 und beendeten die Saison als Vorletzter. Ob das Team absteigt, hängt noch von den möglichen Aufsteigern ab. „Das ist natürlich unglücklich, weil wir mannschaftlich auf einem sehr guten Weg sind, auch wenn es die Ergebnisse vielleicht nicht ganz gezeigt haben“, sagt Christoph Döring. Allerdings zeigt sich der Linksaußen, der gleichzeitig auch 2. Vorsitzender ist, zuversichtlich, dass der SSV auch künftig in der Brandenburgliga spielen wird.

Die Halle ist mit 770 Fans bereits ausverkauft

Die neue Halle ist dafür mehr als geeignet, 770 Fans passen rein. Das Spiel gegen die Füchse ist bereits ausverkauft, ab 17.15 Uhr veranstaltet Füchse-Sportkoordinator Volker Zerbe ein Showtraining, ab 18 Uhr wird es eine Autogrammstunde geben. Den hochkarätigen Gegner bekamen die Falkenseer durch die neue Kooperation im Jugendbereich mit den Füchsen.

Im Training sei bereits eine Stimmung zwischen „Nervosität und Vorfreude“ zu spüren, sagt Döring. „Es wird auch ein bisschen gescherzt, dass Nenadic bei uns nicht über den Block werfen wird“, erzählt Döring mit einem Lachen über das Duell mit dem besten Torjäger der Bundesliga.

Ehemaliger Mitspieler von Colja Löffler

Auch Brachmann hat einen Wunsch: „Wenn ich einen Ball halten würde von Hans Lindberg. Der ist schon über Jahre ein Weltklasse-Linksaußen“, sagt der Keeper. Doch vermutlich muss dieses Duell aufgrund der Verletzung von Lindberg ausfallen. Genau wie das mit Colja Löffler, mit dem Brachmann in der Jugend für Spandau spielte und der seine Karriere beenden musste (Knorpelschaden). Löffler wohnt inzwischen in Falkensee, „man kennt sich und redet manchmal, wenn man sich trifft“, erzählt Brachmann. Am Freitag sicherlich in der neuen Halle.

Von Stephan Henke

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