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Festtage im Borussia-Park - Stindl: Kennen unsere Stärke

Fußball Festtage im Borussia-Park - Stindl: Kennen unsere Stärke

Perfekter Start für Gladbach: Siege in allen Wettbewerben und in der Liga gleich die Konkurrenz geärgert. In dieser Form kann die Mannschaft viel erreichen. Das wissen auch die selbstbewussten Spieler.

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Borussia Mönchengladbach hat das Topspiel gegen Bayer Leverkusen für sich entschieden.

Quelle: Maja Hitij

Mönchengladbach. Borussia Mönchengladbach hat den Bundesligastart zum nächsten Festtag gemacht. "Es ist sehr viel drin in dieser Saison und wir haben großen Ehrgeiz", sagte Christoph Kramer nach dem starken 2:1 zum Auftakt gegen seinen Ex-Club Bayer Leverkusen.

Am liebsten wäre es dem Borussen-Rückkehrer, wenn es einfach so weiterginge. Drei Tage nach der Galavorstellung zum Champions-League-Einzug und der traumhaften Auslosung mit Gegnern wie FC Barcelona und Manchester City setzte Gladbach schon wieder eine dickes Achtungszeichen: Mit diesem Team ist ganz oben zu rechnen. "Alle sind heiß. Wir haben eine tolle Mannschaft", meinte Linksverteidiger Oscar Wendt.

Kramer stand von Beginn an im Mittelpunkt und war auch gleich an einer entscheidenden Szene beteiligt: Den Führungstreffer von André Hahn leitete er mit einem cleveren Freistoß ein. Der Mittelfeldspieler hat sich bestens eingelebt an alter Wirkungsstätte und ist begeistert von der Leistungsstärke seiner Mannschaft.

Vor einem Jahr sind die Gladbacher nach einer Niederlagenserie in tiefe Depression gefallen, die mit dem Ende der Ära Favre ihren Höhepunkt hatte. In dieser Saison ist das Team mit vier Siegen aus vier Pflichtspielen in drei Wettbewerben gestartet. Und als die starken Leverkusener in einem echten Spitzenspiel in der 79. Minute das 1:1 durch Joel Pohjanpalo erzielten, war's das noch nicht aus Gladbacher Sicht. "Wir wissen, was wir können und wie gut wir sind. Wir wussten, dass wir mindestens noch eine Chance bekommen", erklärte Lars Stindl.

Der Kapitän hat's am Tag nach seinem 28. Geburtstag persönlich erledigt, weil der kurz zuvor eingewechselte Thorgan Hazard einen perfekten Pass spielte. Hazard hatte noch gegen Young Boys Bern drei Tore geschossen und saß am Samstag erst mal auf der Bank. "Wir können immer wieder von der Bank Jungs bringen, die neue Impulse setzen. Das ist im Moment der Schlüssel", meinte Stindl.

Trainer André Schubert hat ein gutes Näschen dafür, wo er die Rotationsmaschine ansetzt. Den robusten Hahn für den zuletzt stärker belasteten Hazard zu bringen, war eine gute Idee. Zumal Hahn vor gut drei Monaten beim Sieg gegen Leverkusen zwei Treffer erzielte. Schuberts Mannschaft ist bis auf die Positionen 17, 18 so gut besetzt, dass der Coach bei der Startelf-Suche immer viele Kleinigkeiten berücksichtigen kann, die am Ende zur perfekten Startelf führen.

Die konnte Bayer gar nicht bieten, weil in Chicharito und Stefan Kießling zwei wichtige Offensivkräfte fehlten und auch Lars Bender nicht dabei war. Dennoch hat die ambitionierte Mannschaft mit einem ausgezeichneten Torhüter gezeigt, dass auch mit ihr in dieser Saison zu rechnen ist.

"Wir haben es nicht perfekt gemacht, aber ich bin mit dem Auftritt der Mannschaft zufrieden", befand Trainer Roger Schmidt, der in Julian Baumgartlinger und Kevin Volland zwei Neuzugänge aufbot. Der für 20 Millionen Euro verpflichtete Volland war allerdings nicht zufrieden. "Das ist schon enttäuschend, aber wir können sicher besser spielen. Es war sicher auch nicht mein bestes Spiel", meinte der Nationalspieler.

dpa

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