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Freie Fahrt für die Pedalritter

Berliner Velothon Freie Fahrt für die Pedalritter

Über 10 000 Hobbyradsportler bewältigten am Sonntag beim Garmin Velothon mit Start und Ziel in der Straße des 17. Juni Strecken von 60 und 120 Kilometer. Auf der 60-km-Distanz waren auch die Gewinner der MAZ-Verlosung dabei und hatten viel Spaß bei der Sause durch die Hauptstadt.

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Na denn Prost! Axel Lehmann, Ekkehard Dittrich, Sven Krüger, Steffen Blochwitz und Robert Heiduck (v.l.).

Quelle: Foto: Privat

Berlin. „Das war wie ein richtiges großes Radrennen bei den Profis“, schwärmte Ekkehard Dittrich. Der frühere Handballer und Trainer kam zwar erst im reifen Rentneralter auf das Rennrad, „um die Knie zu schonen“, aber nun tritt er umso begeisterter in die Pedale. Sonntagfrüh mischte er sich als einer der Gewinner bei der MAZ-Verlosung unter die über 10 000 Hobbyradler beim Velothon in Berlin. Bereits zum sechsten Male nahm der inzwischen 77-Jährige aus Thyrow (Teltow-Fläming) die 60-km-Strecke in Angriff.

Der Mann mit der Startnummer 15 867 meinte danach: „Ich habe die Sightseeing-Runde durch Berlin diesmal richtig genießen können. Anfangs sucht man sich ja die Leute für das richtige Tempo, wo man mitfahren kann. Die Havelchaussee durch den Grunewald mit ihren Anstiegen hat mich ganz schön ins Schnaufen gebracht, aber danach war ich richtig warm.“ Dann ergänzte er: „Den Kaiserdamm ohne Autoverkehr entlangzurollen, war wirklich ein Erlebnis.“

Die MAZ-Gewinner-Equipe erreichte wohlbehalten wieder das Ziel in der Straße des 17. Juni unweit der „Goldelse“ und gönnte sich danach ein Bierchen. „Das war aber alkoholfrei“, wie Teamchef Steffen Blochwitz bestätigte. Der Ex-Profi und jetzige Manager des LKT-Teams Brandenburg hatte zusammen mit der Mittelbrandenburgischen Sparkasse den Start des MAZ-Teams ermöglicht.

Auch Sven Krüger war voll des Lobes. Der IT-Experte sagte: „Alles war perfekt organisiert. Klar muss man während des Radrennens höllisch aufpassen, um nicht in einen Sturz verwickelt zu werden. Aber in 1:46 Stunden war ich mit einem 37er Schnitt durch.“ Der 42-Jährige, der in der Vergangenheit auch schon die 120-km-Runde bis in seine Heimatstadt Ludwigsfelde absolviert hatte, resümierte: „Das hat einfach Spaß gemacht. Wer wie ich gern Rennrad fährt, muss einfach so verrückt sein und bei solchen Jedermann-Rennen starten.“ Axel Lehmann aus Ketzin lobte: „Steffen hat sich als Teammanager sehr gut um uns gekümmert. Wir sind so unfallfrei über die Strecke gekommen.“ Der 40 Jahre alte Polizist hat schon öfters an Jedermann-Wettbewerben teilgenommen und freute sich daher besonders über den Teilnahme-Gewinn von der MAZ.

Wie Oldie Dittrich, der natürlich von seinen Teamkollegen auf Zeit im Ziel schon sehnsüchtig erwartet wurde. Der leidenschaftliche Radfahrer fährt ansonsten gern auf der Flämingskate, macht da gern mal eine 95 km lange Tagestour. Auch entlang von Bodensee, Donau oder Mulde hat sich der Pedalritter schon gewagt. Bereits Montag sitzt er wieder im Sattel. Denn Dittrich ist zum neunten Male bei der von der MAZ unterstützten Tour de Prignitz dabei. „Da fahre ich alle Etappen mit. Ich habe dort schon viele Freundschaften geschlossen. Das ist sozusagen der sportliche Jahreshöhepunkt für mich“, erzählte der Thyrower. Denn Muskelkater nach dem Velothon gab es nicht, dafür ein erfrischendes alkohlfreies Bierchen.

Von Peter Stein

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