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Friedsam bei Australian Open in Runde drei - Brands raus

Tennis Friedsam bei Australian Open in Runde drei - Brands raus

Anna-Lena Friedsam hat bei den Australian Open als erste deutsche Tennisspielerin die dritte Runde erreicht. Die 21-Jährige setzte sich in Melbourne gegen die Chinesin Wang Qiang klar mit 6:3, 6:4 durch.

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Wenn die Sonne hinter der Skyline von Melbourne versinkt beginnt in der Margaret Court Arena das erste Flutlichtspiel.

Quelle: Filip Singer

Melbourne. Damit hat die deutsche Meisterin erstmals bei einem Grand-Slam-Turnier die zweite Runde überstanden. Friedsam verwandelte nach 68 Minuten ihren ersten Matchball. Sie trifft nun auf die Italienerin Roberta Vinci.

"Ich freue mich sehr, dass ich erstmals bei einem Grand Slam in der dritten Runde stehe", sagte Friedsam nach der Partie. "Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber es gibt auch noch viel zu verbessern."

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Anna-Lena Friedsam bejubelt ihren Einzug in Runde drei.

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Gegen Wang Qiang, die in der ersten Runde überraschend Sloane Stephens aus den USA bezwungen hatte, zeigte Friedsam von Beginn an einer sehr konzentrierte Leistung. "Ich war sehr dominant, das hat mir sehr gut gefallen", sagte die Nummer 82 der Welt.

Im ersten Satz gelang Friedsam das entscheidende Break zum 3:1. Im zweiten Durchgang nahm sie der Chinesin gleich zweimal das Service ab. Zwar musste sie danach auch einmal ihren Aufschlag abgeben, der verdiente Erfolg geriet aber nicht mehr in Gefahr.

Ohne Mühe zog auch Titelverteidigerin Serena Williams in die dritte Runde ein. Die Nummer eins der Welt gewann gegen Hsieh Su-Wei aus Taiwan klar mit 6:1, 6:2. "Ich war von Anfang an sehr fokussiert", sagte die Amerikanerin. Problemlos weiter kam ebenfalls Maria Scharapowa. Die Russin siegte gegen Aliaxandra Sasnowitsch aus Weißrussland mit 6:2, 6:1.

Bei den Herren ist Daniel Brands als letzter deutscher Tennisprofi ausgeschieden. Der Qualifikant aus Deggendorf musste sich am Mittwoch in Melbourne in der zweiten Runde dem Spanier Guillermo Garcia-Lopez mit 6:4, 1:6, 6:7 (0:7), 3:6 geschlagen geben. Garcia-Lopez verwandelte nach 2:29 Stunden seinen ersten Matchball. Philipp Kohlschreiber, Alexander Zverev, Benjamin Becker und Peter Gojowczyk waren allesamt bereits an ihrer ersten Hürde gescheitert.

dpa

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