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Fünf Babelsberger bei der Meisterschaft

Boxen Fünf Babelsberger bei der Meisterschaft

Bei den Deutschen Meisterschaften der Amateurboxer, die am Dienstag im bayrischen Straubing beginnen, sind gleich fünf Kämpfer von Motor Babelsberg dabei. Die Chancen auf Medaillen und Titel stehen nicht schlecht.

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Klettert als Titelverteidiger in den Ring: Atdhe Gashi.

Quelle: Foto: Scheerbarth

Potsdam. Erfolg verpflichtet. Nachdem die Boxer von Motor Babelsberg im Vorjahr mit einmal Gold und zweimal Bronze bei den Deutschen Amateur-Boxmeisterschaften für das erfolgreichste Abschneiden in der Vereinsgeschichte gesorgt hatten, will Trainer Ralph Mantau in diesem Jahr mehr: „Ich rechne mit vier Medaillen. Alle Kämpfer haben sich seit Wochen auf diese Meisterschaften vorbereitet, da muss jetzt auch etwas dabei herauskommen.“

Dass die Meisterschaften wie vor Jahresfrist wieder in Straubing stattfinden, betrachtet nicht nur der Motor-Manager als gutes Omen. Atdhe Gashi freut sich ganz besonders auf die Reise nach Bayern. Denn seine Familie wohnt in Rosenheim. Der Kosovo-Albaner kam vor sechs Jahren von dort nach Potsdam unter die Fittiche von Mantau. Seinen steten Aufstieg krönte der Leichtgewichtler im Vorjahr mit dem Gewinn der Meisterschaft. Nun will der Olympia-Kader für Rio 2016 seine Position als Nummer eins in Deutschland gern untermauern. „Alles andere als der abermalige Titel wäre eine große Enttäuschung, am meisten für ihn selbst“, sagt Mantau über seinen ehrgeizigen Schützling. Mit Batu Coskun geht ein weiterer Leichtgewichtler in die Meisterschaft. „Mit seinen 19 Jahren soll er lernen, sich zu behaupten“, so Mantau.

Im Mittelgewicht bis 75 Kilogramm tritt Benjamin Kremers an. Bei ihm werde viel davon abhängen, ob ihm bei der Auslosung am Dienstag das Glück hold ist und er nicht gleich die Topleute vor die Fäuste bekommt. Zumal Kremers noch ein Handicap mit sich trägt. Vorige Woche zog er sich nach einem unfairen Kopfstoß des Gegners bei einem Duell in Cottbus einen Cut am rechten Auge zu.

Sadula Abdulai (bis 81kg) zählt nach Bronze im Vorjahr erneut zum Favoritenkreis. Der Halbschwergewichtler ist zurzeit arbeitslos, konnte sich daher ganz auf den Boxsport konzentrieren. „Wenn sein Kopf mitspielt, rechne ich stark mit einer Medaille“, meint Mantau.

Gleiches trifft auf Superschwergewichtler Eric Brechlin zu, der im Vorjahr ebenfalls Bronze gewann. „Eric ist wie eine Wundertüte, bei ihm weiß man nie so recht, was rauskommt. Gut vorbereitet ist er jedenfalls“, versichert Mantau, der dem ersten Meisterschaftsgong schon entgegenfiebert.

Von Peter Stein

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