Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 5 ° Sprühregen

Navigation:
Furcht vor dem Fehlstart - Gisdol: "Nicht erstarren"

Fußball Furcht vor dem Fehlstart - Gisdol: "Nicht erstarren"

Bereits in der frühen Saisonphase dürfte bei einem Teil der Bundesligavereine ein wenig die Angst umgehen. Das gilt vor allem für das Topspiel zwischen dem HSV und Stuttgart.

Voriger Artikel
Feuerzeugwerfer von Osnabrück identifiziert
Nächster Artikel
BVB-Spektakel in Norwegen - Tuchel: "Ich war entsetzt"

Markus Gisdol will mit seinen Hoffenheimern einen Fehlstart in die Saison verhindern.

Quelle: Marc Müller

Düsseldorf. Die Nervosität ist früh spürbar. Die Auftaktverlierer haben Sorge vor dem Fehlstart in die Fußball-Bundesliga.

Speziell für zwei Krisenvereine der vergangenen Saison gilt: Verlieren nicht erlaubt - das prägt vor allem das Topspiel am Samstag zwischen Fast-Absteiger Hamburger SV und dem VfB Stuttgart, der sich erst am 23. Mai in Paderborn vor der Zweitklassigkeit rettete.

DAS IST AM ZWEITEN SPIELTAG BESONDERS BRISANT: Ganz klar - das Duell in Hamburg, wenn HSV-Chefcoach Bruno Labbadia auf seinen einstigen Arbeitgeber Stuttgart trifft. Das Pokal-Aus in Jena, das 0:5 in München, die Rucksack-Affäre, ein Schuh-Streit oder der angebliche Kabinenzoff um Emir Spahic - an der Waterkant kehrt keine Ruhe ein. Labbadia: "Wir müssen trotz aller Widerstände Ergebnisse liefern. Und das wollen wir gegen den VfB machen." "Im Teufelskreis" - die "Kicker"-Überschrift zum HSV spricht Bände. Auch die Schwaben mit dem Erstliga-Trainernovizen Alexander Zorniger haben frühe Nöte: Trotz bester Chancen gab es mit dem 1:3 gegen Köln eine Auftaktpleite.

DIE AUFSTEIGER: Das war gut zum Einstand. Der FC Ingolstadt feierte mit dem 1:0 in Mainz eine perfekte Erstligapremiere. Darmstadt 98 gelang nach 33 Jahren in der Unterklassigkeit beim 2:2 gegen Hannover immerhin ein Punktgewinn. Nun indes dürften die Herausforderungen für Ralph Hasenhüttl und Dirk Schuster schwerer werden: Darmstadt muss in Schalke, 3:0-Gewinner in Bremen, ran; Ingolstadts Heimauftakt führt Hasenhüttl und Co. mit dem BVB zusammen, der beim 4:0 gegen Champions-League-Starter Mönchengladbach wie in glorreichen alten Zeiten aufspielte und im Europa-League-Playoff bei Norwegens Odds BK Nervenstärke bewies: Nach 0:3 gewann der BVB noch 4:3.

MUTIG GEGEN DIE BAYERN: Das zumindest verspricht Hoffenheims Trainer Markus Gisdol, der seinem Team gegen den erklärten Topfavoriten aus München "eine Menge zutraut". Die Kraichgauer würden keinesfalls "in Ehrfurcht erstarren, sonst machen die Bayern einen kaputt", meinte Gisdol mit Skepsis. Berechtigt, denn in der Bundesliga hat 1899 noch nie gegen den Titelverteidiger gewonnen.

WIRBEL UM KEVIN DE BRUYNE: Der Auftritt beim 1. FC Köln könnte für Wolfsburgs belgischen Star nach dem 2:1 gegen Frankfurt der letzte in der Weltmeisterliga werden. Immer mehr zeichnet sich De Bruynes Wechsel für womöglich 70 Millionen Euro zu Manchester City ab. In Müngersdorf werde De Bruyne aber noch dabei sein, kündigte Manager Klaus Allofs an.

VERLETZUNGSPECH: Auf seinen Königstransfer Charles Aránguiz muss Champions-League-Anwärter Bayer Leverkusen nicht nur in Hannover verzichten. Der Chilene fällt wegen eines Risses der linken Achillessehne monatelang aus.

JUBILÄUM: Lucien Favre hätte sich für sein 150. Erstligaspiel mit Mönchengladbach, 2014/15 Dritter und damit erstmals Teilnehmer an der Königsklassen-Gruppenphase, andere Voraussetzungen gewünscht. Wie für den HSV und den VfB gilt: Eine Niederlage am Sonntag gegen Mainz 05 verbietet sich.

IN ZUGZWANG: Auch Eintracht Frankfurt und der FC Augsburg (0:1 gegen Hertha) sind zwei Verlierer des ersten Durchgangs. Im ersten Spiel von Europa-League-Teilnehmer Augsburg nach dem Rekordtransfer von Abdul Rahman Baba zum englischen Meister FC Chelsea fehlt dem FCA Angreifer Raúl Bobadilla (Gelb-Rot-Sperre).

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport
MAZ Sportbuzzer