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Innenminister wollen weniger Gästefans bei Risikospielen

Fußball-Bundesliga Innenminister wollen weniger Gästefans bei Risikospielen

Bei brisanten Spielen in der Fußball-Bundesliga soll es künftig deutlich weniger Tickets für Gästefans geben. Das planen die Innenminister. Außerdem soll es personalisierte Karten geben. Die Pläne der Innenminister stoßen aber nicht überall auf Gegenliebe.

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Quelle: dpa

Belrin. Die Innenminister von Bund und Ländern halten an Plänen einer Reduzierung der Gastkarten-Kontingente in den Stadien der Bundesliga fest. Die Reduzierung soll insbesondere für Spiele mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko gelten. Das geht aus einem Bericht des Nationalen Ausschusses Sport und Sicherheit (NASS) hervor, den die Innenminister am Donnerstag in Koblenz einstimmig verabschieden wollen. Das fünfseitige Papier liegt dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vor.

Auch Pufferblöcke und Blocksperren sind geplant

Bislang steht jeder Gastmannschaft in der Bundesliga ein fester Satz von zehn Prozent der Tickets zu. Diese Quote soll vor allem für brisante Derby-Partien wie Hamburger SV gegen Werder Bremen oder Borussia Dortmund gegen Schalke 04, aber auch für alle anderen Spiele mit erhöhtem Risiko abgesenkt werden. Die Reduzierung soll „zu einem verbindlichen Element“ werden, heißt es in dem Papier. Geplant sind die Einrichtung von Pufferblöcken und Blocksperren, die Ausgabe von Vouchern, das persönliche Ticketing sowie die kontrollierte Vergabe von Eintrittskarten durch die Vereine.

Für Auswärtsfahrten sollen mehr Züge eingesetzt werden

Der Deutsche Fußballbund (DFB) und die Deutsche Fußballliga (DFL) lehnen diese Pläne laut dem Papier bislang ab. Einigkeit herrsche darin, künftig mehr Züge für den Transport von Fans zu Auswärtsspielen zur Verfügung zu stellen. Eine Analyse auf Basis der Saison 2014/2015 habe ergeben, dass insgesamt acht Züge ausreichten, um den gesamten Bedarf zu sichern und Ausschreitungen gewaltbereiter Fans deutlich einzuschränken.

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Von MAZonline

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