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Fußballerin Inka Wesely überzeugt als Läuferin

14. ProPotsdam Schlösserlauf Fußballerin Inka Wesely überzeugt als Läuferin

4125 Läuferinnen und Läufer gingen beim 14. ProPotsdam Schlösserlauf an den Start. Bei heißen Temperaturen überzeugten einige Läufer mit sehr guten Zeiten, darunter auch Inka Wesely. Die Fußballerin von Turbine Potsdam gewann überraschen den Lauf über die 10-Kilometer-Strecke.

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Die Strecke führte die Teilnehmer vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Bei hochsommerlichen Temperaturen gingen am Sonntag 4125 Teilnehmern bei der 14. Auflage des ProPotsdam Schlösserlaufes im Luftschiffhafen-Stadion an den Start. Für viele Angereiste hat dieser Schlösserlauf einen festen Platz im Terminkalender, ja er ist auch Anreiz, sich sportlich zu betätigen. Da ist die Laufgruppe aus dem polnischen Chojana, die für 2018 bereits ihr Kommen zugesagt hat oder auch die Potsdamerin Sandra Pannenbecker. „Ich habe das Laufen immer gehasst. Aber vor drei Jahren haben wir uns in der Gruppe am Sonntag getroffen und sind gelaufen. Jetzt habe ich Spaß und für mich ist es heute mit die Vorbereitung für den Berlin-Marathon. Der Rennsteiglauf ist mein großes Ziel“, sagte die 39-Jährige.

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4125 Läufer gingen bei der 14. Auflage des Schlösserlaufs auf die Strecke, gut 2500 davon über die Halbmarathon-Distanz. Die übrigen Sportler absolvierten bei hohen Temperaturen die 10-Kilometer-Strecke.

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Viel Aufmerksamkeit bekam die Heldenstaffel mit ihren roten Lauf-shirts. Die Läufer wollten bei dieser Veranstaltung auf die Wichtigkeit der Vorsorge, aber auch Bewältigung bei Krebserkrankungen hinweisen.

Als Erste liefen die 10-Kilometer-Läufer in das Stadion, die 20 Minuten nach den Halbmarathon-Teilnehmern (Start: 9 Uhr) auf die Strecke gingen, die vorbei an vielen Potsdamer Sehenswürdigkeiten führte. Bei den Männern war Hannes Hähnel (SC Frankfurt/0.) ein souveräner Gesamtsieger und konnte mit 31:16 Minuten eine beachtliche Zeit erreichen. Bei den Frauen gab es für die Turbine-Abwehrchefin Inka Wesely bei ihrem zweiten Start beim Schlösserlauf die Goldmedaille und den Pokal. Sie überquerte die Ziellinie nach 39:35 Minuten. „Ich habe mich nicht speziell vorbereitet. Bei Turbine sind wir in der unmittelbaren Saisonvorbereitung viel gelaufen, dann aber weniger. Es war meine zweite Teilnahme und nachdem ich im letzten Jahr einen einstelligen Platz schaffte, hat es heute mit dem 1. Platz geklappt“, freute sich Inka Wesely, die ihre fußballerische Karriere kürzlich beendete.

Inka Wesely

Inka Wesely.

Quelle: Gerhard Pohl

Bei den Männern hieß der Gewinner auf der Halbmarathondistanz Robert Kubisch (Kimbia Sports e.V.). Für den Cottbuser ging die schnelle Zeit von 1:16,13 Stunden in das Protokoll ein. Sarah Clausen wagte sich bei dieser Auflage das erste Mal an den Start – und kam, sah und siegte. Nach 1:33,55 Stunden war sie im Ziel. „Ich laufe für mich in meiner Freizeit, gehöre aber keinem Verein an. Es macht mir einfach viel Freude und als Potsdamerin darf man bei einer solchen Veranstaltung nicht fehlen“, sagte sie.

140 Gäste aus 21 Ländern

Unter den 4125 Teilnehmern bei der 14. Auflage des ProPotsdam Schlösserlaufs waren auch viele Gäste aus dem Ausland.

Insgesamt 140 Läufer aus 21 Ländern unterstreichen, dass diese Veranstaltung auch immer mehr an internationaler Bedeutung gewinnt.

Die weiteste Anreise hatte ein Athlet aus Peru.

Eine Bildergalerie zum 14. Schlösserlauf mit vielen weiteren Impressionen von auf und neben der Strecke finden Sie im Internet unter
MAZ-online.de/Schloesserlauf2017

Für den 60-jährigen Josef Faendrich aus der Steiermark war es die vierte Teilnahme in Potsdam. „Ihr habt wieder eine großartige organisatorische Leistung vollbracht. Bei dieser Hitze gab es viele kühle Erfrischungen von den Zuschauern auf der Strecke und Beeindruckendes von der Stadt zu sehen, das machte meinen Sieg in der Altersklassenwertung noch kompletter, ich bin 2018 wieder dabei“, sagte der Österreicher nach der Siegerehrung.

Umrahmt wurde der Schlösserlauf auch in diesem Jahr von einer zweitägigen Sport- und Gesundheitsmesse in der Leichtathletikhalle und der tollen Band „Sonator“ aus Potsdam.

Von Gerhard Pohl

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