Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 5 ° heiter

Navigation:
Georgien letzte Hürde auf dem Weg zur EM - Remis reicht

Fußball Georgien letzte Hürde auf dem Weg zur EM - Remis reicht

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft will nach der unerwarteten Niederlage in Irland die EM-Qualifikation gegen Georgien mit einem Sieg abschließen. Für das Endrundenticket 2016 reicht auch ein Remis. Bei einer Niederlage droht die Extraschicht im November.

Voriger Artikel
Moto2-Piloten Folger und Cortese in Japan auf dem Podium
Nächster Artikel
Sané hat Spaß und trifft - Jungprofi führt U21 zum Sieg

Am Sonntagabend trifft das DFB-Team auf Georgien.

Quelle: Jan Woitas

Leipzig. Nach der ersten Pflichtspielniederlage gegen Irland hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft die schnelle Chance zur Wiedergutmachung. In Leipzig steht am Sonntagabend die letzte Partie in der EM-Qualifikation gegen Georgien an.

Ein Unentschieden reicht dem Weltmeister-Team, um die Teilnahme an der Endrunde 2016 klarzumachen. Ob Kapitän Bastian Schweinsteiger wieder mitwirken kann, ist noch unklar.

AUSGANGSLAGE: Erstmals seit zwölf Jahren ist eine deutsche Fußball-Nationalmannschaft am letzten Spieltag einer Qualifikationsrunde noch nicht durch. Das ist der unangenehme Nebeneffekt der 0:1-Niederlage in Irland. Mit einem Remis gegen Georgien wäre der Fauxpas von Dublin ausgebügelt und das EM-Ticket fix. Bei einer Niederlage drohen die Playoffs im November, wenn sich Polen und Irland zeitgleich unentschieden trennen. Hoffnungen, in diesem Fall als bester der neun Gruppendritten doch ein Direktticket zu bekommen, kann sich die DFB-Auswahl praktisch nicht mehr machen. Mehrere andere potenzielle Gruppendritte haben eine bessere Bilanz.

HISTORIE: Georgien war noch nie ein Stolperstein für die DFB-Auswahl. Viermal wurde gespielt, viermal gewonnen. Auf dem Weg zum EM-Sieg 1996 wurden die Georgier in der Qualifikation mit 2:0 und 4:1 bezwungen. Die erste Partie gegen die Osteuropäer unter Chefcoach Joachim Löw war ein Test im Oktober 2007 in Rostock. Bastian Schweinsteiger und Michael Ballack trafen zum 2:0 - Lukas Podolski sah Rot. Das Hinspiel in der laufenden EM-Qualifikation gewann das Löw-Team im März durch Tore von Marco Reus und Thomas Müller mit 2:0. In Erinnerung sind noch die Flitzer im Stadion von Tiflis.

PERSONAL: Erst am Spieltag wird sich entscheiden, ob Bastian Schweinsteiger mitwirken kann. Der DFB-Kapitän verpasste wegen seiner Leistenblessur die Irland-Partie, konnte aber am Samstag beim Abschlusstraining mitwirken. Ist er fit, wird er auch spielen. Eine Veränderung im Vergleich zur Pleite in Dublin muss Bundestrainer Joachim Löw in jedem Fall vornehmen. Mario Götze kann in diesem Jahr nach seinem Muskelsehnenausriss in der Leiste kein Fußballspiel mehr bestreiten. Gut möglich scheint, dass für ihn Thomas Müller in die Spitze rückt. Karim Bellarabi könnte neben Mesut Özil und Marco Reus die flexible Offensivreihe dahinter bilden.

PROGRAMM: Bei einem erfolgreichen Abschluss der Qualifikationsrunde gegen Georgien steht auch das Programm der DFB-Elf für die kommenden Monate schon fest. Die Testpartien sind sogar bis in den März 2016 organisiert. EM-Gastgeber Frankreich und die Niederlande (sofern nicht im EM-Playoff am Start) sind die Kontrahenten am 13. und 17. November. Am 26. März gastiert England in Berlin, drei Tage später ist Italiens Auswahl in München der Gegner. Über die Kontrahenten in der unmittelbaren EM-Vorbereitung soll erst nach der Gruppenauslosung am 12. Dezember in Paris entschieden werden.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport
MAZ Sportbuzzer