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Görges nach US-Open-Aus: "Viel Raum für Entwicklung"

Tennis Görges nach US-Open-Aus: "Viel Raum für Entwicklung"

Vom Viertelfinale an geht die Damen-Konkurrenz bei den US Open der Tennisprofis ohne deutsche Beteiligung weiter. Julia Görges scheiterte als Letzte im Achtelfinale. Ihre Niederlage erklärte die 28-Jährige auch mit dem ungewohnten Platz.

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Julia Görges scheiterte bei den US Open im Achtelfinale.

Quelle: Jason Decrow

New York. Julia Görges verabschiedet sich nach ihrem Achtelfinal-Aus bei den US Open mit einem positiven Gefühl aus New York. "Ich bin auf dieser kompletten Reise einen großen Schritt nach vorn gegangen", sagte die deutsche Nummer zwei nach dem 3:6, 6:3, 1:6 gegen Sloane Stephens aus den USA.

"Das, was ich in den letzten Wochen gespielt habe, zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Es gibt noch viel Raum für Entwicklung", sagte Görges.

Die Bad Oldesloerin war als Weltranglisten-53. ins Tennis-Jahr gestartet und dürfte sich nach erfolgreichen Wochen unter die besten 30 schieben. Mit dem Aus verpasste die Stuttgart-Siegerin von 2011 allerdings auch im fünften Anlauf ihren ersten Sprung in ein Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers. Die Damen-Konkurrenz geht ohne deutsche Beteiligung weiter. Stephens trifft jetzt auf die Lettin Anastasija Sevastova, die Maria Scharapowa 5:7, 6:4, 6:2 bezwang.

Gegen die monatelang verletzt pausierende Amerikanerin scheiterte Görges am Sonntag auch, weil sie sich zu viele Fehler erlaubte. "Ich hatte nie das gute Gefühl, das ich in den letzten Runden hatte. Ich hatte meinen Rhythmus komplett nicht", sagte die Fed-Cup-Spielerin und führte das auf den ungewohnten Platz zurück. Wegen des schlechten Wetters hatte sie im momentan provisorischen Louis-Armstrong-Stadion nicht trainiert. "Er (der Platz) war viel neuer. Man hat gemerkt, dass er provisorisch reingelegt wurde", sagte sie. Dass sie das Publikum gegen sich hatte, empfand sie dagegen nicht als Nachteil: "Ich fand es cool. Die Stimmung war super."

Unzufrieden, aber aufgeräumt nahm Görges ihre Niederlage hin und war zu einem Plausch bereit. Die Restaurant-Liste, die ihr Stephens schon vor dem Duell mit Tipps überreicht hatte, habe sie gar nicht genutzt. "Ich bin abergläubisch und immer zum Thai gegangen", sagte sie. "Mal gucken, ob sie recht hat, ob die wirklich so gut sind."

dpa

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