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Goldjunge Brendel: Rücktritt kein Thema

Olympische Spiele Goldjunge Brendel: Rücktritt kein Thema

Kanute Sebastian Brendel rudert zurück: Der 28-Jährige hat aufkommende Gerüchte über einen Rücktritt im Keim erstickt. „Das ist quatsch“, sagte der zweifache Olympiasieger, der am Freitag erneut ins Rennen geht, auf Nachfrage der MAZ. Seine Teamkollegen Ronald Rauhe und Franziska Weber zogen am Mittwoch ins olympische Finale ein.

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Training am Zuckerhut: Sebastian Brendel (l.) und Jan Vandrey gestern vor der Einheit.

Quelle: privat

Potsdam. Sebastian Brendel klingt am Telefon nach seinem zweiten Olympiasieg im Canadier-Einer über 1000 Meter noch immer überglücklich. „Ich habe mit meiner Familie am Abend in aller Ruhe gefeiert. Alle sind super happy.“ Umso überraschender machte am Mittwoch das Gerücht die Runde, dass der 28 Jahre alte Brendel an einen Rücktritt denkt. „Das ist quatsch“, sagt der Mann vom Kanu Club Potsdam. „Ich gucke nach Olympia von Jahr zu Jahr, aber vier Jahre sollten noch möglich sein, solange der Körper und die Familie mitspielen. Und die Motivation ist da. Ans Aufhören denke ich nicht. Mein Ziel ist, weiterzumachen.“ Gestern Nachmittag paddelte Brendel schon wieder im Training um die Wette. Der Potsdamer startet am Freitag im Canadier-Zweier mit Teampartner Jan Vandrey. „Wir werden alles geben. Was am Ende rausspringen wird, kann ich nicht sagen“, so Brendel. „Mit Gold im Rücken fährt es sich einfacher.“

Heute wird Brendel mit Interesse die Endläufe der Teamkollegen aus Potsdam beobachten und die Daumen drücken. Einen Tag nach ihrer Silbermedaille im Kajak-Zweier hat Rennkanutin Franziska Weber auch im Einer über 500 Meter das olympische Finale erreicht. Als Siegerin ihres Halbfinals schaffte die Potsdamerin souverän die Qualifikation für den Endlauf (15.03 Uhr).

Jubel gab es auch bei Ronald Rauhe mit Tom Liebscher. Die Medaillenkandidaten sind auch ins Finale eingezogen. Im Kajak-Zweier über 200 Meter paddelten die beiden gestern in ihrem Halbfinale auf Rang zwei und erhielten sich damit alle Chance für den heutigen Endlauf.

Rennkanute Stefan Kiraj hat hingegen den Einzug ins Finale im Canadier-Einer auf der Sprintstrecke klar verpasst.

Von Sebastian Morgner

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