Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 5 ° Sprühregen

Navigation:
Großer Jubel in der Metropolis-Halle

„Sportler des Jahres 2015“ Großer Jubel in der Metropolis-Halle

Brandenburgs Sportjournalisten haben gewählt: Große Freude beim Potsdamer Schwimmverein im OSC, bei Stephanie Pohl und Sebastian Brendel. Leider war einer der Geehrten nicht in Potsdam, aber er hat ja auch schon die nächsten Wettkämpfe im Blick.

Voriger Artikel
"Wahnsinnswoche": Augsburg verlässt Abstiegsränge
Nächster Artikel
Origi rettet Klopp-Elf: Belgier trifft zum 2:2

Siegerfaust der Schwimm-Crew (v.l.): Trainer Jörg Hoffmann, Carl Louis Schwarz , Radsportlerin Stephanie Pohl, Christian Diener, Felix Wolf und Yannick Lebherz.

Quelle: Julian Stähle

Potsdam. Stephanie Pohl genießt den Moment. Fünf starke Männer posieren um sie herum. Ballen die Hand zur Faust. Die Bahnradsportlerin vom RSC Cottbus hält geduldig ihren goldenen Pokal in der rechten Hand. Der Blumenstrauß darf nicht fehlen. Sie und die Männer des Bundesligateams des Potsdamer Schwimmvereins im OSC waren am Samstagabend die gefeierten Helden der Potsdamer Sportgala in der Metropolis-Halle.

Ralph Welke – er nahm den Siegerpokal von  Sebastian Brendel entgegen – mit Moderatorin Susanne Tockan

Ralph Welke – er nahm den Siegerpokal von Sebastian Brendel entgegen – mit Moderatorin Susanne Tockan.

Quelle: Julian Stähle

Denn: 70 Sportjournalisten wählten sie zum Sportler des Jahres in Brandenburg. Komplettiert wurde das Siegerfeld von Sebastian Brendel. Der Kanu-Champion konnte jedoch die Glückwünsche nicht persönlich entgegen nehmen. Der Weltmeister über 1000 und 5000 Meter im Einer-Canadier befindet sich derzeit in Florida im Trainingslager, grüßte aber per Video-Botschaft: „Ich freue mich sehr über den Titel. Es ist schade, dass ich nicht bei euch sein kann. Doch Rio ruft. Euer Basti“, so der Potsdamer nach dem Titel-Hattrick. Brendel ist Hoffnungsträger Nummer 1 in Sachen Goldmedaille bei Olympia 2016.

c917b4ec-a1b3-11e5-a372-479729d05bac

Brandenburgs Sportjournalisten haben gewählt: Sie kürten am Wochenende die Bahnradsportlerin und Weltmeisterin Stephanie Pohl zur „Sportlerin des Jahres“. Wer noch ausgezeichnet wurde und die Höhepunkte der Sportlergala zeigt die Bildergalarie.

Zur Bildergalerie

Dort will auch Stephanie Pohl hin. Die 28-Jährige ist die beste Punktefahrerin der Welt. Pohl fuhr zuletzt für den RSC Cottbus in die internationale Weltspitze. Im Februar ließ sie diese auf dem Bahnoval von Paris geschlossen hinter sich und streifte sich das Regenbogentrikot der Weltmeisterin über. „Das Punktefahren ist in meinem Blut drin. Man muss Auge haben, man muss das Rennen interpretieren können“, meinte Stephanie Pohl. „Als ich gerade bei der Ehrung den Film vom WM-Rennen gesehen habe, liefen mir schon wieder die Tränen, weil es so emotional war. Ich bin froh, dass jetzt mal der Radsport gewonnen hat. Ich habe nicht mit dem Titel beste Sportlerin gerechnet.“

Ganz oben auf dem Treppchen standen am Ende auch die Jungs des Potsdamer Schwimmvereins. Das Team um Christian Diener und Yannick Lebherz sowie Trainer Jörg Hoffmann gewann im Februar mit einem Start-Ziel-Sieg erstmals die deutsche Mannschaftsmeisterschaft. „Geboren ist die Sache eigentlich nur, weil unser Vereinsvorsitzender Michael Prenz Fußball-Freak ist. Er hat nur gehört: Bundesliga. Da wollte er dabei sein“, plauderte Hoffmann. „Die Jungs hatten auch Lust und wollten diesmal als Team angreifen.“ An zwei Tagen wurden alle Strecken dreimal absolviert: Nach 39 Rennen und über 11 000 Wettkampfmetern stand die elfköpfige Crew auf Rang 1. „Das macht uns glücklich“, so Lebherz.

Von Sebastian Morgner/ Mirko Jablonowski

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport
MAZ Sportbuzzer