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Halbfinale ist das Saisonziel des SC Potsdam

Volleyball Halbfinale ist das Saisonziel des SC Potsdam

So hoch haben die Volleyballerinnen des SC Potsdam die Messlatte noch nie gelegt. Die Mannschaft von Trainer Alberto Salomoni peilt für die am Samstag beginnende Bundesliga-Saison den Halbfinaleinzug ein.

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Eine von acht Neuzugängen beim SC Potsdam: Mittelblockerin und Nationalspielerin Wiebke Silge.

Quelle: Julian Stähle

Potsdam. Die Volleyballerinnen des SC Potsdam haben sich für die am Sonnabend (19 Uhr) mit einem Auswärtsspiel in Suhl bei den VolleyStars Thüringen beginnende Bundesliga-Saison 2015/16 eine Menge vorgenommen. Sie wollen erstmals in der Vereinsgeschichte den Einzug in das Playoff-Halbfinale schaffen und damit nach einer Meisterschaftsmedaille greifen.

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Mit diesem Kader geht der SC Potsdam in die Saison 2015/16. Wir stellen die Spielerinnen vor.

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„Das habe ich zuletzt auch mit Wiesbaden geschafft. Warum sollte das nicht mit dem SC Potsdam ebenso gelingen“, sagt Regina Mapeli Burchardt, zugleich Kapitän des Teams. Die 32-jährige Annahme-Außen-Spielerin ist eine von gleich acht Neuzugängen beim Verein, der sich mit weiteren hochkarätigen Spielerinnen verstärkt hat. Allen voran die beiden Nationalspielerinnen Wiebke Silge (Mittelblock) und Saskia Hippe (Diagonal). Trainer Alberto Salomoni will es in seinem fünften Jahr im Luftschiffhafen endlich wissen. Wenn er einen Wunsch zum 50. Geburtstag im nächsten Jahr frei hätte, dann sicher den großen sportlichen Erfolg. „Ja, wir möchten ins Halbfinale“, bestätigt der Italiener. „Wie wir an das Ziel kommen, ist aber eine ganz andere Frage. Wir wollen oben mitspielen, brauchen aber mit der neuformierten Mannschaft noch ein wenig Zeit, um uns zu finden.“

Die spannendste Bundesliga-Saison seit Jahren

Manager Toni Rieger ergänzt: „Viel wird davon abhängen, ob wir gesund durch die Saison kommen und vom Verletzungspech verschont bleiben. Auf alle Fälle wollen wir uns gegenüber dem Vorjahr verbessern.“ Da wurden die Potsdamerinnen Fünfte. Dank neuer Sponsoren wie „Eberswalder Wurst“ wurde der Etat auf 500 000 Euro erhöht – Schwerin hat das Dreifache zur Verfügung.

Rieger gibt daher zu bedenken: „Auch die anderen Mannschaften haben sich verstärkt. Meister Dresden, Vize Stuttgart und Schwerin sind sicherlich die Favoriten, aber mindestens acht, neun Teams wollen nach oben. Wir stehen wohl vor der spannendsten Bundesliga-Saison seit Jahren.“

Nationalspielerin Wiebke Silge führt die junge Garde an

Potsdam hat sich bei der Konkurrenz längst Respekt verschafft, wurde in einer Umfrage der Deutschen Volleyball-Liga unter den Bundesligatrainern von dem einen oder anderen gar zum Favoritenkreis gezählt. Salomoni lässt sich davon nicht einlullen. „Wir müssen auf uns schauen. Ich denke, wir haben eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielerinnen. Eine wie Regina Mapeli Burchardt kann die Mannschaft mitreißen, aufrütteln.“ Große Stücke hält er auf Wiebke Silge. Dank der Nationalspielerin, die vom Bundesliga-Rivalen Münster kam, dürfte sich Potsdams Block enorm verbessern. Obwohl sie erst 19 Jahre zählt und damit ebenso zur neuen jungen Garde gehört wie Zuspielerin Luisa Sydlik und Außenangreiferin Anne Hölzig (beide 18).

Potsdams Libera Sophie Dreblow (17), ebenso Junioren-Nationalspielerin, wird vorerst an den VC Olympia Berlin ausgeliehen, um Spielpraxis zu sammeln. Sollte Stammlibera Lisa Rühl ausfallen, käme Dreblow sofort zurück, spätestens in den Playoffs wird sie wieder dabei sein.

Für Samstag in Suhl wünscht sich Salomoni einen siegreichen Start: „Das wäre wichtig für das Selbstvertrauen.“

Von Peter Stein

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