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Herren-Trainer Heinrich zurückgetreten

Hockey, Potsdamer Sport-Union Herren-Trainer Heinrich zurückgetreten

Die Potsdamer Sport-Union, Abteilung Hockey, hat ein Trainerproblem, ja sogar zwei. Denn nach Damen-Trainer Philipp Koesling trat nun auch Herren-Trainer Henning Heinrich zurück. In der MAZ nannte er seine Beweggründe.

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Trat in dieser Woche zurück: Henning Heinrich.

Quelle: Foto: Gartenschläger

Potsdam. Das ist für Uwe Römling, den sportlichen Leiter der Hockey-Abteilung bei der Potsdamer Sport-Union, zum Haare raufen. Nachdem zu Beginn der Ferien bereits Philipp Koesling, der Trainer der ersten Damen-Mannschaft zurücktrat, verabschiedete sich nun auch noch Henning Heinrich, Coach der ersten Herren-Mannschaft – und das zwei Wochen vor dem Saisonstart am 11. September.

Während Koesling ein Angebot aus Berlin bekam, legte Heinrich sein Ehrenamt, das er erst seit 1. März inne hatte, auf eigenen Wunsch nieder. Der 54-Jährige, der seit 1992 immer mal wieder für die PSU am Ball war, begründete das: „Da gehören immer zwei dazu, die Mannschaft und der Trainer. Die Mannschaft wurde extrem verjüngt. Das ist ein Generationenproblem für mich. Die Trainingsbeteiligung in den letzten Wochen war enttäuschend.“

Die bisherigen Co-Trainer übernehmen vorerst

Sportdirektor Römling meinte: „Die Situation ist nicht einfach für uns. Aber der Punktspielbetrieb ist gesichert. Sowohl die Damen in der Berliner Oberliga als auch die Herren in der Verbandsliga werden zum Punktspielstart der Feldsaison antreten. Die bisherigen Co-Trainer betreuen derzeit die Mannschaften.“ Das sind Sebastian Steinke für die Damen und Heiko Scheler für die Herren.

Römling machte jedoch klar: „Wir sind auf der Suche. Aber es wird keinen Schnellschuss geben. Das muss auch passen und macht daher die Sache nicht einfacher. Aber jetzt kommen langsam alle wieder aus dem Urlaub zurück, wir werden daher auch Lösungen finden.“

Generationenwechsel bei der ersten Herren-Mannschaft

Der 48-Jährige, der seit einem Jahr Sportdirektor ist, steht damit vor seiner größten Bewährungsprobe. Er bestätigte den Umbruch in der ersten Männer-Mannschaft, die vergangene Saison abgestiegen war und nun auch in der Trainerfrage vor einem Neustart steht. „Viele ältere Spieler, die an die 40 gekommen sind, wollten verständlicherweise kürzer treten“, so Römling. „Daher haben wir nun eine sehr junge Truppe aufgebaut. Aber das sollte für einen Trainer eine lohnende Aufgabe sein.“ Er hofft, eventuell in Berlin bei den Traditionsvereinen fündig zu werden. „Aber es ist nicht so einfach, die Trainer zu ködern und nach Potsdam zu locken.“

Von Peter Stein

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