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Hertha BSC will Punkte statt Schulterklopfer

Bundesliga-Aufsteiger gegen TSG Hoffenheim Hertha BSC will Punkte statt Schulterklopfer

Der Bundesliga-Aufsteiger Hertha BSC möchte sich am Sonnabend bei der TSG 1899 Hoffenheim mit Punkten belohnen und nicht nur Schulterklopfer für einen engagierten Auftritt erhalten.

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Engagiert: Hertha-Trainer Jos Luhukay.

Quelle: dpa

Berlin. Den Rekordmeister FC Bayern München in Schach gehalten, den Champions-League-Teilnehmer FC Schalke 04 ins Wanken gebracht, doch Punkte waren Fehlanzeige. Das soll sich am Samstag (15.30 Uhr) in Sinsheim ändern. Der Bundesliga-Aufsteiger aus Berlin möchte sich bei der TSG 1899 Hoffenheim mit Punkten belohnen und nicht nur Schulterklopfer für einen engagierten Auftritt erhalten. "Unsere Probleme liegen eher im Offensivverhalten. Wir sind im Moment noch nicht in der Lage, uns für unseren Aufwand zu belohnen", stellt auch Hertha-Trainer Jos Luhukay vor dem Auswärtsspiel beim Tabellenneunten fest. Chancen waren zuletzt durchaus vorhanden. Doch entweder wurden die Möglichkeiten vergeben oder die Torleute wuchsen über sich hinaus. So wie zuletzt Timo Hildebrand von den Königsblauen aus Schalke.

Um bei den Hoffenheimern zu punkten, benötige Hertha dringend das "ein oder andere Tor". Denn die Kraichgauer sind offensivstark. Mit 26 Treffern verfügt Hoffenheim über den zweiterfolgreichsten Angriff der Liga. Insbesondere Kevin Volland, Anthony Modeste und Roberto Firmino bilden ein treffsicheres Trio, wie 18Saisontore belegen. "Diese Spieler müssen wir über 90 Minuten in den Griff bekommen", mahnt Luhukay. Der Niederländer, der nur auf Alexander Baumjohann verzichten muss, lässt sich keine Defensiv-Anfälligkeit einreden. Schließlich verfüge der Aufsteiger mit 14 Gegentreffern über die fünftbeste Abwehr der Liga.

Für Entlastung soll auch Nico Schulz sorgen. Mit einem beherzten Spiel auf der Außenbahn. "Hoffenheim ist offensivstark, hat aber in der Defensive Lücken", weiß der 20 Jahre alte Berliner, der zuletzt von vier Spielen dreimal in der Startformation stand. "Wir müssen gut stehen und nach vorne Akzente setzen. Das wird keine leichte Aufgabe." Hertha müsse das eigene Spiel durchbringen. "Hoffenheim vorne unter Druck setzen und, wie in den bisherigen Spielen auch, schnell umschalten. Wir hatten bisher in jedem Spiel unsere Torchancen, die müssen wir nur nutzen." Die vermeintlichen Knieprobleme von Ronny haben sich als harmlos herausgestellt. Der Profi muss nach einer Alkohol-Fahrt 44000 Euro Geldstrafe zahlen.

Der Ex-Herthaner Sejad Salihovic ist sich der Stärke der Berliner bewusst. "Ich schätze, dass beide Teams auf Augenhöhe sind. Von daher wird es sicher ein unterhaltsames Spiel", meint der 29 Jahre alte Hoffenheimer. "Beide Teams lieben das schnelle Umschalten und sind in der Lage, jederzeit ein Tor zu machen. Bei aller Zuneigung zur Hertha hoffe ich auf einen Sieg für uns." Salihovic ist in Berlin groß geworden.

Von Sebastian Morgner

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