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Hörmann zu CAS-Entscheid: "Klares Signal" - IAAF gestärkt

Doping Hörmann zu CAS-Entscheid: "Klares Signal" - IAAF gestärkt

Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Alfons Hörmann, hält die CAS-Entscheidung zum Olympia-Ausschluss der russischen Leichtathleten für ein "klares Signal Richtung IOC".

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Alfons Hörmann ist für einen Teilausschluss der russischen Mannschaft.

Quelle: Daniel Reinhardt

Stuttgart. "Damit ist Klarheit gegeben", sagte Hörmann am Donnerstag in einer SWR-Sendung. In anderen Verbänden könne nun ähnlich entschieden werden.

Er gehe davon aus, dass das Internationale Olympische Komitee (IOC) eine Entscheidung zum gesamten russischen Kader treffen werde. "Dort wo systematisch betrogen wird, muss gegebenenfalls auch systematisch bestraft werden", sagte Hörmann.

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte am Donnerstag in Lausanne den Einspruch von 68 russischen Leichtathleten gegen ihren Olympia-Ausschluss zurückgewiesen. Sie dürfen bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro damit nicht starten.

DLV-Präsident Clemens Prokop hat den CAS-Spruch ebenfalls begrüßt. "Das ist ein wichtiges Zeichen für die Doping-Bekämpfung", sagte der Chef des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV). "Es ist ein Start in eine neue Ära des Anti-Doping-Kampfes."

Der Weltverband IAAF hatte den russischen Leichtathletikverband am 13. November 2015 wegen flächendeckenden Dopings suspendiert. Die Sperre für internationale Wettkämpfe wurde am 17. Juni von der IAAF über die Olympischen Spielen hinaus verlängert.

Der IAAF reagierte mit Freude und Genugtuung. "Das Urteil hat gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Sportler geschaffen", wird in einer verbreiteten Erklärung betont. Es stärke die Rechte der IAAF, "ihre Gesetze zum Schutz des Sports und zum Schutz der sauberen Sportler anzuwenden und damit die Glaubwürdigkeit und Integrität der Wettbewerbe zu schützen".

Dennoch sei dies "kein Tag für triumphale Verkündungen", meinte IAAF-Präsident Sebastian Coe. "Ich bin nicht zur Leichtathletik gekommen, um Athleten von Wettkämpfen auszuschließen", versicherte der Engländer. "Der ureigenste Wunsch unseres Verbandes ist es einzubinden - nicht auszuschließen."

dpa

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