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Hoher Polizei-Personalaufwand beim Fußball

Hoffen auf eine Fair-Play-Zukunft Hoher Polizei-Personalaufwand beim Fußball

Die Sicherheit bei Fußballspielen hat der Polizei in Brandenburg einiges abverlangt. Knapp 7000 Beamte waren in der vergangenen Saison im Einsatz. Problemkinder sind vor allem der Drittligist Energie Cottbus und Babelsberg 03 aus der Regionalliga. Nun hofft man auf ein Fair Play und eine gute Zusammenarbeit mit Vereinen und Kommunen.

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Randale auf dem Fußballfeld: Knapp 7000 Polizisten waren in Brandenburg bei Spielen in der vergangenen Saison im Einsatz.

Quelle: MAZ/Archiv

Potsdam. Sicherheit bei Fußballspielen ist so ein Thema für sich. Die abgelaufene Saison hat der Brandenburger Polizei einiges abverlangt. Fast 7000 Beamte waren vor allem bei Spielen des Drittligisten Energie Cottbus und des Regionalligisten Babelsberg 03 im Einsatz, teilte das Polizeipräsidium am Freitag nach einem Spitzengespräch mit Fußballverbänden mit. Das sei ein hoher Aufwand.

Auch in der kommenden Spielzeit will die Polizei ihr Engagement fortsetzen. Allerdings seien Veranstalter und Kommunen ebenfalls in der Pflicht. Sie müssen ihre Sicherheitskonzepte aktuell halten und umsetzen. Bisher lief die Zusammenarbeit gut, doch es ist noch Luft nach oben.

Bundesweites Konzept gegen Gewalt beim Fußball

Aufgrund anhaltender Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit Fußballspielen und der stetig steigenden Intensität der Gewaltausübung einzelner Personen und Gruppen gibt es seit diesem Jahr eine bundesweite Konzeption gegen Gewalt beim Fußball, die Polizei und Justiz besser koordinieren soll.

In dieser Saison soll der Handlungsspielraum von gewaltbereiten Gruppen eingeschränkt werden. Dabei stehen vor allem „Rädelsführer“ im Fokus, die bundesweit mit hoher krimineller Energie agieren sowie andere „Mitläufer“ zu Straftaten anstiften.

Gleichzeitig setzt auch der Fußball-Landesverband auf Fair-Play. Das gilt nicht nur für die jüngsten Spieler, sondern auch für die gezielte Betreuung und Einbindung von Fangruppen. Schließlich stehe noch immer der Sport im Vordergrund – das verbinde Vereine und Fans, so der Präsident Siegfried Kirschen.

Von MAZonline

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