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Jamaika will es jetzt wissen: Gold-Cup-Titel als Krönung

Fußball Jamaika will es jetzt wissen: Gold-Cup-Titel als Krönung

Jetzt will Außenseiter Jamaika alles. Nach Gastgeber USA soll es Rekordgewinner Mexiko im Endspiel der nord- und mittelamerikanischen Fußballmeisterschaft, kurz Gold Cup, zu spüren bekommen.

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Winfried Schäfer könnte Jamaika zum größten Erfolg der Verbandsgeschichte führen. Foto: Erik S. Lesser

Philadelphia. "Wir fürchten niemanden", sagte Jamaikas Halbfinal- Torschütze Giles Barnes. Respekt haben Team und Trainer Winfried Schäfer vor den Mexikanern aber durchaus. "Bei der WM haben sie einen fantastischen Fußball gezeigt", sagte der 65 Jahre alte Deutsche und gab zu: "Ich mag diesen Fußball: ein, zwei Ballberührungen."

Ins Herz der Einwohner der Karibikinsel haben sich Schäfer und seine Schützlinge aber schon vor dem Finale in der Nacht zu Montag in Philadelphia gespielt. Nach der ersten und bislang einzigen WM-Teilnahme 1998 rangiert der bisher schon märchenhafte Erfolg beim Gold Cup genauso weit oben. Allein der Einzug in das Finale mit dem Sieg über die USA unter Jürgen Klinsmann war historisch: Jamaika schaffte es erstmals ins Gold-Cup-Finale, noch nie zuvor war das einem Team aus der Karibik gelungen.

Mexiko hatte sich im Halbfinale gegen Panama durchgesetzt und kann zum siebten Mal den Titel holen. Gewinnt aber Jamaika, reiht sich die Insel als vierte Nation nach Mexiko (6), den USA (5) und Kanada (2000) in die Titelträgerliste des Gold Cups in der jetzigen Form ein. Zudem winkt die erstmalige Teilnahme am Confederations Cup 2017 in Russland. Dazu muss der Gewinner der Auflage von 2015 aber noch gegen den Sieger von 2013 (USA) in einem Playoffduell antreten.

"Wir haben uns in drei Wochen durch dieses Turnier gekämpft, viel trainiert, jetzt wollen wir das Ding auch mit nach Hause nehmen", sagte Schäfer in einem Interview "11freunde.de". "Die Mexikaner haben einige Jungs dabei, die Dinge können, auf die man sich einfach nicht einstellen kann." Mit seinen Jamaikanern hatte im Endspiel allerdings auch kaum einer gerechnet.

dpa

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