Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 8 ° Sprühregen

Navigation:
Kanuten stellen Olympia-Song in Kienbaum vor

Olympia-Team Kanuten stellen Olympia-Song in Kienbaum vor

Mit Musik geht alles besser. Das gilt auch für die deutschen Sportler, wenn sie ab 5. August in Rio um olympische Medaillen kämpfen. Die Kanu-Nationalmannschaft mit vier Potsdamern stellte am Donnerstag den Olympia-Song „RIOlympia“ beim Sommerfest in Kienbaum vor.

Voriger Artikel
Ein Knirps wird zum Helden der MAZ-Mini-EM
Nächster Artikel
Drama-Finale: Jogger Froome bleibt nach Sturz in Gelb

Franziska Weber (l.) hatte mit den Kanu-Freunden Spaß beim Olympia-Song mit Simon Goodlife (M.).
 

Quelle: Foto: Freise

Kienbaum.  „Komm’ wir haben diesen Traum, die Adler sind in Rio und greifen nach dem Gold...“Für Franziska Weber ist der Olympia-Song „RIOlympia“, der Donnerstagabend beim traditionellen Sommerfest in Kienbaum (Oder-Spree) mit Sänger und Songschreiber Simon Goodlife seine öffentliche Premiere hatte, längst zum Ohrwurm geworden.

Der Olympiasong als Ohrwurm

„Wenn ich das Lied einmal am Tag höre, geht es mir nicht mehr aus dem Kopf“, gesteht die Kanu-Olympiasiegerin vom KC Potsdam, die absolut textsicher ist. Denn die Kanu-Nationalmannschaft, die als Background-Chor auftritt, hatte mit ihrem Mentaltrainer Robby Lange die Idee. Die Sportler fanden es allesamt toll. Nun soll der Funke überspringen und „RIOlympia“ dem ganzen deutschen Team den letzten Schwung für die Spiele geben und die Mannschaft zusammenschweißen. „Olympia in Rio, wir sind ein Teil davon“, heißt es im Song weiter.

Sechs Medaillen sind das Ziel

Doch Franziska Weber und Co. wissen, dass sie in Brasilien nicht an ihren Gesangeskünsten gemessen werden, sondern an Medaillen. Mit elf Sportlern ist der Deutsche Kanu-Verband (DKV) dabei, darunter vier Potsdamer. Ronald Rauhe tritt im Kajak-Einer und -Zweier über 200 Meter an, Conny Waßmuth im Kajak-Einer über 200 Meter. Franziska Weber ist als Dreifachstarterin im Einer, Zweier und Vierer jeweils über 500 Meter ab 15. August binnen sechs Tagen am meisten gefordert. „Ich weiß, was mich erwartet und bin darauf entsprechend vorbereitet. In Kienbaum konnten wir noch mal gute Grundlagen legen. Denn wir haben optimale Bedingungen, kurze Wege zu den Sportanlagen und auf dem Liebenberger und Bauernsee sind wird nahezu ungestört“, erzählt die 27-Jährige. Jetzt sei die Hauptdevise „gesund zu bleiben“.

Sebastian Brendel ist die größte Gold-Hoffnung

Damit das in Rio so bleibt, erhält die Auswahl am Samstag noch mal eine Grippeschutzimpfung mit Wirkstoffen für die südliche Halbkugel. Das Medikament musste aus Australien beschafft werden.

Titelverteidiger Sebastian Brendel gilt im Canadier-Einer über 1000 Meter, wie Chefbundestrainer Reiner Kießler sagte, als größte Goldhoffnung des DKV, der in zehn von zwölf Disziplinen vertreten ist und sich sechs Medaillen zum Ziel gesetzt hat. Brendel, 1,92 Meter groß und 95 Kilogramm schwer, hat genügend breite Schultern, um die Last zu tragen. „Ich kenne den Erwartungsdruck. Ich habe t vier Jahre dafür trainiert, da lasse ich mich auch nicht vom möglicherweise verschmutztem Wasser oder von Mücken abhalten.“

Sportler fühlen sich wohl in Kienbaum

 Der Olympiasieger schwört ebenfalls auf das Sportler-Eldorado Kienbaum: „Hier habe ich alles, was man als Sportler braucht. Ich mache die Tür auf und kann mich in der Kältekammer bis zu 110 Grad minus abkühlen. Da bin ich schnell wieder fit.“ Trainer Ralph Welke ergänzt: „In Kienbaum schläft man nicht nur gut, sondern kann sich voll und ganz auf den Sport konzentrieren.“ Und mit dem Rio-Song im Ohr geht das Training locker von der Hand.

Von Peter Stein

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport
MAZ Sportbuzzer