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Kathy Radzuweit zurück beim SC Potsdam

Vollyball-Bundesliga Kathy Radzuweit zurück beim SC Potsdam

Eigentlich hatte sie im Sommer ihre Karriere beendet. Weil beim SC Potsdam in der Volleyball-Bundesliga nun aber Not an der Frau ist, kehrt Mittelblockerin Kathy Radzuweit noch einmal zurück.

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Kathy Radzuweit

Quelle: Verein

Potsdam. Man sollte nie nie sagen. Das gilt auch für Kathy Radzuweit. Die frühere Nationalspielerin spielte seit 2012 beim SC Potsdam und verließ den Verein im vergangenen Sommer eher unfreiwillig. Nun steht sie im Volleyball-Bundesligaspiel am Mittwochabend (19 Uhr, MBS-Arena) gegen den Schweriner SC vor dem Comeback. Nach dem Ausfall der Kolumbianerin Ivonne Montano wegen einer Knieverletzung bis zum Saisonende sah sich der Verein zum Handeln gezwungen, um neben Neuzugang Wiebke Silge und Lisa Gründing noch eine dritte Spielerin auf der Mittelblockposition zu haben.

„Wir haben mit Kathy gesprochen und sie hat sich sofort bereit erklärt, den Verein zu unterstützen“, erklärte Manager Toni Rieger. Da die 1,96 Meter große Spielerin beim Vereinssponsor ST-Gebäudetechnik im kaufmännischen Bereich einen Job bekommen hatte, gibt es bezüglich der Freistellungen keine Probleme. „Dafür sind wir unserem Sponsor sehr dankbar“, so Rieger.

Die unerwartete Rückkehr des Ex-Kapitäns erfreut auch Trainer Alberto Salomoni. Der Italiener sagte: „Wir mussten handeln. Die Saison ist noch längst nicht zu Ende. Ich brauche eine Alternative. Kathy ist nicht nur im Training wichtig. Ich brauche sie auch im Spiel, um Wiebke Silge und Lisa Gründing nicht zu überlasten und weitere Verletzungsausfälle zu riskieren.“ Nachdem sie bei der 2:3-Derbyniederlage in Köpenick bereits auf der Bank saß, stellte der Coach nun den Einsatz der 33-Jährigen gegen Schwerin in Aussicht. Während sich Salomoni mit einer Grippe plagt, aber nach eigenem Bekunden „auf jeden Fall“ an der Seitenlinie stehen wird. Gegen den Rekordchampion und aktuell Tabellenzweiten – punktgleich mit Spitzenreiter Dresden – gibt es für den 49-Jährigen nur eine Vorgabe: „Köpenick vergessen und befreit aufspielen. Gegen Schwerin haben wir nichts zu verlieren. Wir dürfen uns natürlich nicht mit 0:3 wie im Hinspiel abschießen lassen. Die Stimmung in der Mannschaft ist nach den jüngsten Niederlagen ein wenig gedrückt. Deshalb müssen wir schnell zur Spielfreude zurückfinden“, forderte der Trainer des Liga-Siebten, der unbeirrt die direkte Playoff-Qualifikation anstrebt.

Schließlich hat auch Kathy Radzuweit wieder Lust auf Volleyball und bekommt statt der angestammten Nummer 2 – die die Kolumbianerin Diana Arrechea trägt – die Nummer 12 auf dem Jersey.

Von Peter Stein

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