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Kaymer beendet US Open im Mittelfeld - Ire Lowry führt

Golf Kaymer beendet US Open im Mittelfeld - Ire Lowry führt

Deutschlands bester Golfer Kaymer hat bei der US Open vergeblich seinen Rhythmus gesucht und sich zu viele Patzer geleistet. Kieffer schied chancenlos auf dem schweren Platz in der Nähe von Pittsburgh aus.

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Maximilian Kieffer verpasste in Oakmont den Cut. Foto: Erik S. Lesser

Pittsburgh. Golfprofi Martin Kaymer hat die 116. US Open auf einem enttäuschenden Mittelfeld-Platz beendet.

Der 31-Jährige aus Mettmann leistete sich nach den vielen Gewitter-Unterbrechungen zu viele Fehler und fiel vorerst auf Rang 45 zurück. Insgesamt standen bei dem US-Open-Champion von vor zwei Jahren 289 (73+73+72+71) Schläge zu Buche.

Bei seiner zweiten US Open kam auch für Maximilian Kieffer frühzeitig das Aus. Mit 77 und 78 Schlägen fand sich der 25-jährige Düsseldorfer am Ende des Leaderboards wieder. Der kleine Vorteil: Er konnte eher Richtung Heimat fliegen, um sich auf die BMW Open in der nächsten Woche in Pulheim vorzubereiten.

Ausgeschieden ist auch die Nummer drei der Welt, Rory McIlroy. Der Nordire scheiterte nach Runden von 77 und 71 Schlägen mit 148 Schlägen klar am Cut. Der Sieger von 2011 kämpfte mit seinem Schwung. Auch der US-Publikumsliebling Phil Mickelson (147) ist bei den beiden Finalrunden nicht dabei.

Der schwerste Platz der PGA-Tour forderte reihenweise prominente Opfer - Kaymer konnte ein Ausscheiden zur Halbzeit gerade eben abwenden. Mit zwei 73er-Runden qualifizierte sich der 31-jährige aus Mettmann im Oakmont Country Club im US-Bundesstaat Pennsylvania zwar für das Wochenende - er lag genau einen Schlag über der Cutlinie. "Ich habe nicht wirklich zu meinem Rhythmus gefunden und teilweise viel zu schnell geschwungen. Die Eisenschläge waren ganz okay. Aber die Abschläge flogen mal links, mal rechts und dann bekommt man hier eben Probleme", sagte Kaymer dem Internetportal Golf.de.

Wegen der Gewitterverzögerungen musste er immer wieder abbrechen, holte sich zuvor aber gute Tipps von seinem extra angereisten Coach Günter Kessler. Die wirkten, ehe die dritte Runde wegen Dunkelheit abgebrochen wurde. Als es am Sonntagmorgen in der Früh um sieben wieder losging, klappte allerdings nur wenig: Der zweimalige Majorsieger leistete sich einige Fehler, an ein Doppelbogey reihten sich zwei Bogeys zur 72. In der 71er-Finalrunde hatte er viele gute Chancen, konnte sie aber nicht nutzen.

Auch Titelverteidiger Jordan Spieth (72+72+70) aus Texas ist weit von der Spitze entfernt. Der Weltranglisten-Erste Jason Day (76+69+66) aus Australien arbeitete sich nach desaströsem Start ins Turnier und ist schon geteilter Neunter.

Souverän in Führung lag vor der Finalrunde auf dem Par-70-Kurs Shane Lowry. Der Ire spielte eine 65 und stand mit insgesamt 203 Schlägen einsam an der Spitze des Leaderboards. Die Amerikaner Dustin Johnson und Andrew Landry haben vier Schläge mehr.

dpa

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