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Keine Abstellungspflicht von Profis bei Olympia

Fußball Keine Abstellungspflicht von Profis bei Olympia

Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro besteht für die Clubs keine Abstellungspflicht von Spielern. Das olympische Fußball-Turnier gehöre nicht dem internationalen Spielkalender der FIFA und sei demnach auch nicht an die entsprechenden Regularien gebunden, bestätigte die FIFA.

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Es besteht keine Abstellungspflicht der Clubs ihre Spieler für Olympia.

Quelle: Lukas Schulze

Berlin. "Natürlich bitten wir die Clubs um Unterstützung, Spieler für Olympia freizustellen", sagte FIFA-Sprecherin Delia Fischer der Deutschen Presse-Agentur. In der Vergangenheit war die Abstellungspflicht der Spieler häufig ein Streitpunkt. 2008 hatten zahlreiche Clubs wie Schalke 04 (Rafinha), Werder Bremen (Diego) oder auch der FC Barcelona (Lionel Messi) vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS gegen die Abstellungspflicht ihrer Spieler geklagt - und Recht bekommen. 2012 hatte es eine Abstellungspflicht für U23-Spieler gegeben.

"Natürlich wollen wir eine gute deutsche Olympia-Mannschaft nach Brasilien entsenden, aber jeder Verein vertritt auch seine eigenen Interessen", sagte Bayer Leverkusens Sportdirektor der "Rheinischen Post". "Es darf dann nicht so sein, dass einige Clubs vier Profis abstellen und andere gar keinen."

In der Bundesliga stehen aber nicht nur deutsche Spieler für Olympia zur Auswahl. "Es gibt Gedankenspiele, die Abstellungen der Spieler pro Verein zu limitieren - und zwar unabhängig von ihrer Nationalität", sagte Völler. Ähnlich denkt auch sein Manager-Kollege Max Eberl von Borussia Mönchengladbach: "Entscheidend ist, dass wir alle gleich betroffen sind. Wir sind in guten Gesprächen mit dem DFB."

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) verwies auf Gespräche mit dem DFB und Sportdirektor Hansi Flick. "Wir bemühen uns um eine bestmögliche Lösung", sagte ein Sprecher. Ligapräsident Reinhard Rauball hatte bereits betont, dass man eine bestmögliche Mannschaft nach Rio schicken werde.

dpa

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