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Leicester auf Titelkurs: "Neun Stufen bis zum Himmel"

Fußball Leicester auf Titelkurs: "Neun Stufen bis zum Himmel"

Spitzenreiter Leicester City hat nun fünf Punkte Vorsprung auf die Tottenham Hotspur. Der Titel ist für das Überraschungsteam näher denn je, auch weil die Konkurrenten sich die Punkte gegenseitig abnehmen.

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Höchstens beim Jnbeln scheinen die Spieler von Leicester City mal ins Wnaken zu geraten. Foto: Tim Keeton

London. Cool bleiben, einfach cool bleiben. Die Konkurrenz nimmt sich gegenseitig die Punkte weg, und Leicester City punktet auch unter Druck abgezockt: Der Meistertitel in der Premier League bleibt auch am 29. Spieltag für das Überraschungsteam aus den englischen Midlands zum Greifen nahe.

"Noch neun Stufen bis zum Himmel", brachte es die britische Zeitung "The Independent" auf den Punkt.

Durch den 1:0-Sieg beim FC Watford haben die Foxes ihren Vorsprung in der englischen Fußball-Meisterschaft neun Spieltage vor dem Ende auf fünf Punkte ausgebaut. "Wir sind nicht nervös, die anderen sind nervös. Sie haben viel Geld für den Titel ausgegeben", erklärte Leicester-Trainer Claudio Ranieri.

Die Konkurrenten beim Nord-London-Derby zwischen Tottenham und dem FC Arsenal nahmen sich beim 2:2 die Punkte gegenseitig weg. Und das Team des deutschen Abwehrspielers Robert Huth nutzte die Vorlage eiskalt aus. Der Algerier Riyad Mahrez erzielte nach 56 Minuten mit seinem 15. Saisontor den entscheidenden Treffer.

"Mir ist egal, wer hinter uns ist", gab sich der italienische Leicester-Trainer Ranieri gelassen. Noch immer vermeidet er eine klare Kampfansage in Richtung Konkurrenz. "Unsere Fans träumen, wir arbeiten. Dies ist eine perfekte Kombination", sagte Ranieri. "Ich habe zu meinen Spielern gesagt: "Jedes Match ist jetzt ein Finale.""

Und Fußball-England ist sich mittlerweile sicher: Der Titel geht in dieser Saison nur über Leicester. "Es ist der Moment gekommen, in dem wir sagen müssen: Leicester ist der einzige Titelkandidat, der nicht wankt. Die Einzigen, die den Druck genießen und die Einzigen, die wissen, was sie tun", schrieb die Zeitung "The Telegraph".

Auch der Gegner verneigte sich vor der Mannschaft, die vor der Saison als Abstiegskandidat galt. "Grandiose Arbeit von Claudio. Jeder weiß, wie sie spielen, aber sie sind sehr schwer zu stoppen", erklärte Watford-Trainer Quique Sanchez Flores.

Tottenham Hotspur verpasste es vor dem Europa-League-Spiel bei Borussia Dortmund am Donnerstag, mehr Druck auf Leicester aufzubauen. Nach Toren von Toby Alderweireld (60.) und Harry Kane (62.) führten die Spurs gegen Arsenal mit 2:1 und waren nach der Gelb-Roten Karte für Francis Coquelin in Überzahl. Doch Alexis Sanchez schoss das Team von Mesut Özil und Per Mertesacker noch zum 2:2.

Arsenal hat sich bei acht Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter vorerst aus dem Titelrennen verabschiedet. "Sie finden immer einen Weg zu verlieren. Sie finden immer einen Weg zu versagen", urteilte die "Daily Mail". Die Gunners, vor Wochen in bester Ausgangsposition, holten aus den vergangenen drei Partien lediglich einen Zähler. "Es ist wieder ein weiteres Jahr, in dem sie den Titel entgleiten ließen", kritisierte die "Daily Mail".

dpa

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