Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 5 ° Sprühregen

Navigation:
Luise Malzahn holt WM-Bronze für Deutschen Judo-Bund

Judo Luise Malzahn holt WM-Bronze für Deutschen Judo-Bund

Am fünften Wettkampftag belohnen sich die deutschen Judoka mit ihrem ersten Edelmetall. Luise Malzahn erobert nach der Hoffnungsrunde die Bronze-Medaille. Die größte Last fällt damit vom deutschen Team ab.

Voriger Artikel
Lösbare Aufgaben für BVB und S04 - schwere Gruppe für FCA
Nächster Artikel
Bayer04: Son wechselt nach Tottenham - Kampl verpflichtet

Luise Malzahn holt bei der WM in Astand eine Bronzemedaille.

Quelle: Maxim Shipenkov

Astana (dpa) - Die deutschen Judoka haben bei den Weltmeisterschaften in Kasachstan ihre erste Medaille erkämpft. Luise Malzahn gewann in der Klasse bis 78 Kilogramm Bronze und beendete damit die bisherige Flaute der Mattenkämpfer des Deutschen Judo-Bundes (DJB).

"Ich freue mich richtig für Luise. Sie war so stark und so stabil, das konnte ich mir vorher gar nicht vorstellen", sagte Verbandspräsident Peter Frese nach dem Erfolg.

Die 25-Jährige war im Viertelfinale an der späteren Weltmeisterin  Mami Umeki aus Japan gescheitert, setzte sich dann aber in der Hoffnungsrunde gegen Hyunji Yoon aus Südkorea und die Französin  Audrey Tcheumeo durch und sicherte sich so Rang drei. "Damit konnte man nicht rechnen. Es ist ein absoluter Traum", schwärmte Frese. 

Die deutschen Judoka wahren damit ihre Bilanz, seit der  Wiedervereinigung immer mindestens eine Medaille mit nach Hause gebracht zu haben. "Es ist für alle gut und eine riesige Erleichterung", bekannte der Verbandschef. Für das Wochenende hofft er auf mehr: "Vielleicht ist noch etwas drin."

Bei den anderen deutschen Athleten verlief der fünfte Wettkampftag in Astana weniger erfolgreich. Bei den Männern gewann der Duisburger Aaron Hildebrand zwar seine ersten drei Kämpfe, scheiterte dann aber in seinem Pool zunächst an Komronshokh Ustopiriyon aus Tadschikistan und in der Hoffnungsrunde schließlich auch am georgischen Kämpfer  Varlam Liparteliani.

Für die deutschen Mattenkämpferinnen in der Klasse bis 70 Kilogramm endete der Wettkampftag früh. Szaundra Diedrich aus Köln scheiterte gleich in der ersten Runde an der Lokalmatadorin Dilbar Umiraliyeva.  Vize-Europameisterin Laura Vargas Koch aus Berlin gewann zwar ihren ersten Kampf, unterlag dann aber in Runde zwei gegen Vannesa Chala aus Ecuador. Am Samstag sind in drei Gewichtsklassen insgesamt sechs deutsche Judoka am Start.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport
MAZ Sportbuzzer