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ManUniteds Schweinsteiger droht die Bank

Fußball ManUniteds Schweinsteiger droht die Bank

Nach seinem Startfeld-Debüt in der Premier League könnte Bastian Schweinsteiger im Rückspiel zur Champions-League-Qualifikation beim FC Brügge wieder auf die Bank rutschen. Der englische Rekordmeister fährt mit einem 3:1-Vorsprung aus dem Hinspiel nach Belgien.

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Bastian Schweinsteiger auf der Bank von Manchester United.

Quelle: Hannah Mckay

Manchester. An der Seite des derzeitigen Mittelfeldchefs von Manchester United startete Bastian Schweinsteiger den Flug zur Champions-League-Pflichtaufgabe beim FC Brügge.

Im Gegensatz zu Morgan Schneiderlin spielte der Kapitän des deutschen Fußball- Nationalteams diese Saison noch keine 90 Minuten durch und muss nach seinem Startelfdebüt nun wieder um den Platz in der Anfangsformation bangen. Die Red Devils reisten mit einem 3:1-Vorsprung zum Rückspiel in der Königsklassen-Qualifikation beim belgischen Vizemeister.

Für Schweinsteiger könnte es ein erneutes Wechselspiel mit Konkurrent Michael Carrick geben. In allen vier Pflichtspielen wechselte United-Trainer Louis van Gaal zwischen den beiden Mittelfeldspielern. Länger als eine Stunde standen weder der Weltmeister noch der englische Nationalspieler auf dem Rasen. "Ich muss ihn aufbauen. Wenn er mehr als 45 Minuten spielen soll, muss er beginnen", erklärte der niederländische Coach Schweinsteigers Startelf-Premiere beim 0:0 am Samstag gegen Newcastle United.

Während der Ex-Bayern-Star von der englischen Presse vor allem für seinen Fitnesszustand kritisiert wurde (Daily Mail: "Er hat immer noch viel Klasse, aber nicht mehr die Beine, um ein Spiel zu dominieren"), bekam sein Kontrahent gute Noten für seinen Auftritt. "Ich habe Carrick für andere Partien geschont", erklärte der niederländische Coach die Herausnahme des 34-Jährigen. Sogar auf der Homepage von Manchester United wird für die Partie in Brügge über einen erneuten Wechsel spekuliert.

Egal ob mit Schweinsteiger oder Carrick - für Manchester United geht es beim belgischen Traditionsverein nur darum, eine Blamage zu verhindern. "Eigentlich sind Spiele in Brügge nicht einfach. Doch wir haben die Qualitäten, um auch dort zu gewinnen", erklärte Marouane Fellaini. Der belgische Nationalspieler sorgte im Hinspiel mit seinem Treffer zum 3:1 in der vierten Minute der Nachspielzeit für den eigentlich beruhigenden Zwei-Tore-Vorsprung.

"Dieses Tor tat sehr weh", teilte Brügges Coach Michel Preud'homme mit. "Es hat unser Selbstvertrauen beschädigt." Wie bestellt lieferte Brügge am Wochenende gleich das erste Beispiel ab. Der Vizemeister verlor 0:2 beim SV Zulte Waregem und steht nach fünf Spieltagen nur im Mittelfeld der belgischen Liga. Ohne Hoffnungen allerdings gehen die Gastgeber nicht in die Partie. "Im Fußball weiß man nie. Wenn wir einen Treffer erzielen und die Zuschauer unser zwölfter Mann sind, ist alles möglich", erklärte Brügges spanischer Spielmacher Victor Vázquez.

dpa

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