Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 7 ° Regen

Navigation:
Markante Stimme in Falkensee

MAZ-Serie: Stimmen Brandenburgs Markante Stimme in Falkensee

In der MAZ-Serie Stimmen Brandenburgs stellen wir diesmal Heinz Fasold vor. Seit 30 Jahren hat er das Mikrofon in der Hand und hat auch in dieser Saison wieder bei den Spielen des Fußball-Brandenburgligisten SV Falkensee-Finkenkrug als Stadionsprecher fungiert.

Voriger Artikel
BVB: Reus wohl Mitte August wieder voll belastbar
Nächster Artikel
Scharapowa ruft wegen Dopingsperre CAS an

Moderator Heinz Fasold

Quelle: FOTO: TANJA M. MAROTZKE

Falkensee. Zuletzt erlebte Heinz Fasold als Stadionsprecher den 3:1-Heimsieg gegen den RSV Eintracht 1949 hautnah mit, mit dem sein SV Falkensee-Finkenkrug nach einem schwierigen Jahr den Klassenerhalt in der Brandenburgliga endgültig perfekt machte. Die Freude darüber war groß bei dem inzwischen zum Urgestein gewordenen Vereinsmitglied, der vor genau 50 Jahren aus beruflichen Gründen in den Raum Berlin/Falkensee gezogen war.

„Anfang 1971 habe ich dann als Fußballer bei der SG Finkenkrug angefangen“, sagte der 1944 in Porschdorf bei Bad Schandau geborene Heinz Fasold. Schon als Spieler war er in verschiedenen ehrenamtlichen Funktionen im Verein tätig. Bei der SG Finkenkrug machte er alle Höhen und Tiefen mit und gehörte im Jahr 1987 zu den Initiatoren der Vereinsfusion der Finkenkruger mit der BSG FF Falkensee zur SG Falkensee-Finkenkrug (heute SV Falkensee-Finkenkrug).

Kurz vorher begann Heinz Fasold als Sprecher auf dem Sportplatz an der Finkenkruger Leistikowstraße. „Ich habe damit ungefähr vor 30 Jahren angefangen. Genau weiß ich es nicht mehr“, erzählte er. Daneben war Heinz Fasold in vielen weiteren Funktionen tätig. Nach seiner aktiven Zeit trainerte er den Nachwuchs, war amtierender Vereinsvorsitzender, technischer Leiter, Sektionsleiter und zeitweilig auch Kassenwart.

Oftmals hatte er dabei schwierige Probleme zu lösen, da scheint die Zeit als Stadionsprecher bei Heimspielen der ersten Männermannschaft wie eine Erholung für ihn gewesen zu sein. „Mit fester Stimme verliest er die Mannschaftsaufstellungen, nennt die Torschützen und begrüßt hin un wieder Ehrengäste. Die Zuschauer mögen seine Art und Weise der Durchsagen: keine Hektik, viel Sachverstand und kein Firlefanz drumherum. Dem Spielgeschehen folgt er dann scheinbar gelassen, doch der Schein trügt. Heinz fiebert schon mit, aber diese Aufgabe hat auch etwas mit Zurückhaltung zu tun“, schrieb der frühere MAZ-Reporter Bernd Wieseke in der 2013 zum 100-jährigen Vereinsjubiläum erschienenen Chronik über Heinz Fasold. Besonders gern erinnert der sich an seine Sprechertätigkeit bei den Heimspielen in der 90er Jahren vor „vollem Haus“ gegen die DFB-Pokalfinalisten Energie Cottbus und Hertha BSC Amateure. „Das Highlight war aber 2012 der erstmalige Landespokalsieg unserer Mannschaft gegen den damals in der 3. Liga spielenden SV Babelsberg 03. Das war wie im Märchen“, so Heinz Fasold, der für seine Verdienste vom Verein die Ehrenmitgliedschaft verliehen bekam.

Von Axel Eifert

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport
MAZ Sportbuzzer