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Matip gegen Matip: Erstes Duell der Brüder auf Schalke

Fußball Matip gegen Matip: Erstes Duell der Brüder auf Schalke

Kartenwünsche aus dem Familienkreis gab es reichlich. Wenn sich die Matip-Brüder Joel und Marvin am Samstag (15.30 Uhr) beim Spiel der Schalker gegen Ingolstadt duellieren, werden fast alle Angehörigen dabei sein.

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Bruderduell: Ingolstadts Marvin Matip (l) gegen Joel Matip vom FC Schalke 04. Fotos: Guido Kirchner, Daniel Naupold

Quelle: Daniel Naupold

Gelsenkirchen. Schließlich treffen die beiden prominentesten Familienmitglieder erstmals in einem Pflichtspiel aufeinander. "Gibt es ein größeres Ziel, als den Bruder zu tunneln", scherzte der Ingolstädter Marvin im "Kicker" voller Vorfreude auf das ungewöhnliche Wiedersehen.

Erst einmal standen die Brüder gemeinsam auf dem Feld: 2013 im Trikot der Nationalmannschaft Kameruns im Test gegen die Ukraine - allerdings nur für knapp 15 Minuten. Beide spielten in der Jugend des SC Weitmar und des VfL Bochum, gingen danach aber getrennte Wege. So steil wie bei dem sechs Jahre jüngeren Joel, der bereits als 18-Jähriger den Sprung in die Bundesliga schaffte und gleich in seinem ersten Spiel gegen die Bayern traf, ging es für Marvin nicht nach oben. Doch der Umweg über die 2. Bundesliga verhalf dem ehemaligen Bochum- und Köln-Profi immerhin zur Rückkehr in das Fußball-Oberhaus.

Weil sowohl Joel als auch Marvin zuletzt in der Innenverteidigung ihrer Teams zum Einsatz kamen, dürften sich ihre Wege am Samstag eher selten kreuzen. "Könnte sein, dass wir uns bei Standards mal sehen", sagte der heute 24 Jahre alte Joel.

Etwas wirklich Besonderes ist das Kräftemessen der Matips jedoch nicht. Mit Ricardo und Francisco Rodriguez (beide Wolfsburg), Sven und Lars Bender (Dortmund/Leverkusen), Shawn und Devante Parker (Augsburg/Mainz) sowie den Brasilianern Raffael und Ronny (Mönchengladbach/Berlin) kicken in dieser Saison fünf Brüder-Paare in der Bundesliga. Streng genommen sind es sogar sechs, weil der beim FC Schalke aussortierte Kevin-Prince Boateng noch immer beim Revierclub unter Vertrag steht, aber wohl vorerst nicht mehr auf seinen Halbbruder Jérôme (München) treffen wird.

dpa

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