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Breakdance und Bewegung

Mein Verein - TSV Schönwalde 03 Breakdance und Bewegung

Der Tanz- und Sportverein Schönwalde 03 hat 352 Mitglieder und bei fast allen spielt das Tanzen eine wichitge Rolle. Wir stellen den Verein vor und zeigen, dass nicht nur Tanzfreunde auf ihre Kosten kommen.

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Tanzlehrerin Ute Rosanski (l.) mit der Tanzgruppe „Tanzflöhe 1“.

Quelle: Marotzke

Die kleine Marie ist mit vollem Einsatz dabei. Der Spaß an der Bewegung ist ihr anzusehen, wenn sie im Tanzsaal des Tanz- und Sportvereins Schönwalde 03 die Arme in die Luft schmeißt. Die Vierjährige ist Teil der „Tanzflöhe 2“, Ute Rosanski ihre Trainerin. „Wir fördern hier die musikalische Früherziehung, die Kinder sollen die tänzerischen Bewegungen und die Koordination spielerisch kennenlernen“, sagt Rosanski.

So wie Marie trainieren derzeit 50 Kinder im Alter von 3 bis 14 Jahren in vier verschiedenen Gruppen bei Ute Rosanski. „Wir machen schon viel Werbung im Kindergarten und in der Grundschule“, sagt sie. Bei den „Tanzmäusen“ werden schon die ersten Schritte der Gesellschaftstänze beigebracht, bei den „Dance Kids“ gleich alle zehn Arten des Gesellschaftstanzes wie Paso Doble, Cha-Cha-Cha und Rumba. „Viele ,Dance Kids’ haben schon mit drei Jahren angefangen und sind schon acht Jahre dabei. Die haben eine gute Koordination und ein musikalisches Gehör“, erklärt Rosanski, die früher auch Bundesligateams trainierte.

Steckbrief

  • Name: Tanz- und Sportverein Schönwalde 03
  • Gründungsdatum: 1. Januar 2003
  • Mitgliederzahl: 352
  • Jüngstes Mitglied: 3 Jahre alt
  • Ältestes Mitglied: 84 Jahre alt
  • Abteilungen: Let’s Dance (Hip Hop,Kindertanzen, Seniorentanzen, Tanzkreise,Workshops), Fitness (Step-Aerobic,Zumba), Gesundheitssport (Herzsport, Nordic Walking, Reha-Sport),Kampfsport (Kinderkarate).
  • Vorsitzender: Udo Rosanski (seit 1. April 2010)
  • Größte Erfolge: Zwei Kinder-Paare siegen beim Breitensportturnier „Pokal des Bürgermeisters“, Teilnahme ander Landesmeisterschaft 2015.

Zu Turnieren fahren ihre Schützlinge auch, meist allerdings mit einem gewissen Jungs-Mangel. „Glücklicherweise können jetzt auch Mädchenpaare bei Turnieren starten, aber sie würden natürlich gerne mit einem richtigen Partner antreten“, sagt die Trainerin und macht gleich Werbung: „Tanzen ist auch gut fürs Fußballspielen, weil Tänzer die Füße besser bewegen können.“

Durch Bewegung in Form von Breakdance und Hip Hop kam es überhaupt erst zur Gründung des Vereins. Gernot Stark suchte 2003 einen Ort für seinen Sohn, an dem er und seine Freunde ihrem Hobby, dem Hip-Hop-Tanzen, nachgehen konnten und pachtete eine leerstehende Fensterbaufirma. Seither wurde vieles saniert, ein hochwertiger Parkettboden verlegt, eine Akustikdecke und eine komplette Spiegelwand im 240 Quadratmeter großen Tanzsaal eingebaut. Vereinsgründer Stark selbst ist inzwischen nicht mehr Mitglied. „Seit 2010 haben wir den Verein ein bisschen ,reloaded’. Wir hatten damals noch 80 Mitglieder, inzwischen sind es über 350“, sagt Vereinschef Udo Rosanski, der Mann von Ute Rosanski.

Um Hip Hop und Breakdance kümmert sich Mario Schaelicke. Und der Trainer betreut nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern seit zwei Monaten auch Erwachsene. „Wie das so ist, haben die Mütter der Kinder gesagt, dass sie das auch mal machen wollen“, sagt Rosanski, der seit 2003 Gesellschaftstänze für Erwachsene trainiert.

Auch die Senioren kommen in dem Verein auf ihre Kosten. Herzsport, Nordic Walking und Reha-Sport bietet der TSV an. Udo Rosanski, der gleichzeitig auch Landestrainer Tanzen in Brandenburg ist, erklärt: „Gerade für ältere Menschen ist es wichtig, dass man in der Nähe etwas anbietet, damit sie nicht immer nach Berlin fahren müssen. Es ist ja viel angenehmer, wenn die Leute, die man kennt, die gleichen Kurse besuchen. So kann man die Kommunikation pflegen.“ Das tun auch die Eltern der Tanzflöhe und -mäuse um Marie. Während die Kinder ihrem Bewegungsdrang nachgeben, unterhalten sie sich in der gemütlichen Lounge des Vereinsheims.

Von Stephan Henke

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