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Freundschaft über das Netz hinweg

Mein Verein - Fortuna Kyritz Freundschaft über das Netz hinweg

150 Mitglieder hat Fortuna Kyritz, wenn der Volleyballverein freitags zum Training ruft, sind die Hallen voll. Vor allem der Jugendbereich freut sich über ständigen Zuwachs.

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Quelle: MAZ

Am Freitagnachmittag ist es proppenvoll in der Turnhalle des Sport- und Kulturzentrums Kyritz (Ostprignitz-Ruppin). Im vorderen Teil der Halle trainieren die U17-Mädchen, im mittleren Teil spielen die jungen Männer und ganz hinten toben die Kleinsten mit den Bällen umher. Gerd Jastrow, Vereinsvorsitzender und Gründungsmitglied des seit 1975 existierenden Clubs, sitzt am Tisch neben den Besucherbänken, vor ihm liegt ein Anmeldeformular eines jungen Mädchens aus Neustadt (Dosse). Für Jastrow kein ungewöhnlicher Anblick. „Im Kinder- und Jugendbereich haben wir den meisten Zuwachs. In vielen anderen Vereinen läuft ja genau der Bereich schlecht, aber wir können uns nicht beklagen. Wenn, dann fehlen uns die Übungsleiter“, erzählt der Kyritzer.

Steckbrief

  • Gründung: 1975 als Betriebssportgemeinschaft mit zirka 50 Sportlern in Tischtennis, Volleyball und Kegeln gegründet. Seit der Wende ein reiner Volleyballverein.
  • Mitgliederzahl: 150 (110 Aktive)
  • Ältestes Mitglied: Ulrich Röhrs (73)
  • Jüngstes Mitglied: Angelina Baatz (9)
  • Mannschaften: Jugendteams für Jungen und Mädchen, Kinder, Herren und Damen
  • Vorstand: Gerd Jastrow
  • Saison-Höhepunkte: Turniere in Kreis- und Landesklassen, Euroturnier für alle Interessierten
  • Internet: www.fortuna-kyritz.de

Von den 110 aktiven Mitgliedern spielen gut 70 im Kinder- und Jugendbereich. „Die Jugendlichen kommen teilweise aus über 40 Kilometern zu uns“, berichtet Jastrow. Kein Wunder: In Nordwestbrandenburg ist der VC „Fortuna“ Kyritz der größte Volleyballverein.

Die Jugendklassen U18 und U20 der Mädchen und Jungen spielen in der Brandenburgliga, Frauen und Männer mischen in den verschiedenen Kreis- und Landesklassen mit. Erfolg konnten die Vereinsmitglieder vor allem um die Jahrtausendwende verbuchen: Von 2000 bis 2005 spielten die Herren in der 2. Bundesliga, 2002 schafften sie es bis ins Viertelfinale. „Das hat der Region einen mächtigen Aufschwung gegeben, der Verein wurde dadurch bekannt“, sagt Jastrow.

Der Verein ist rein ehrenamtlich organisiert, neben acht offiziellen Trainern kümmern sich zahlreiche Freiwillige um die einzelnen Teams. Ein fester Termin ist etwa das „Euroturnier“ zwischen Weihnachten und Neujahr. Bis zu 120 Interessierte Leute schauen dann vorbei, die Mannschaften werden gelost. Daneben gibt es zahlreiche Vereinsturniere, auch hier werden die Teams vorher gelost. „Das macht den Kleinen total Spaß, wenn sie dann mal bei den Großen mitspielen dürfen“, weiß Jastrow. Auch den Punktspielen des Landes und den Pokalspielen fiebern die Vereinsmitglieder entgegen.

Jastrow selbst spielt seit drei Jahren nicht mehr Volleyball, die Faszination für den Sport kann der 64-jährige Vereinsvorsitzende aber noch immer gut erklären: „Dieses Miteinander, das Freundschaftliche, auch mit den anderen Vereinen, gegen die man spielt – das macht den Sport aus.“ Außerdem werden der ganze Körper, die Physis und die Reaktionsfähigkeit trainiert. „Das ist einfach ein ganz toller Ausgleich“, findet der Vereinsvorsitzende Jastrow.

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