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Michael Schweizer siegt doppelt

Radcross in Kleinmachnow Michael Schweizer siegt doppelt

Der Deutschland-Cup im Radcross machte am vergangenen Wochenende gleich zweimal Station in Kleinmachnow. Auf der traditionsreichen Strecke in den Kiebitzbergen ging es am Samstag wie gewohnt im Uhrzeigersinn über den Parcours und am Sonntag genau andersherum.

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Michael Schweizer war der Schnellste in den Kiebitzbergen.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Kleinmachnow. Für Michael Schweizer hatte sich die lange Anreise gelohnt. Der Mann aus Wangen im Allgäu nutzte die Doppelstartgelegenheit beim Deutschland-Cup in Kleinmachnow konsequent und erfolgreich. Denn der 25-Jährige vom dominierenden Stevens Racing Team gewann sowohl am Samstag als auch am Sonntag bei der Männer-Elite die Stundenhatz durch und über die Kiebitzberge.

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Rennen der Männer-Elite in den Kiebitzbergen mit Siegern und Enttäuschten.

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„Das war eine super Idee vom Veranstalter. Da hat sich mein langer Weg von 700 Kilometern Anreise auch gleich gelohnt“, meinte „Kilometerfresser“ Schweizer, der seine Siegesserie im Deutschland-Cup fortsetzen konnte. Nun hat der Mann aus Süddeutschland fünf von sechs Rennen gewonnen. Nur in der Vorwoche musste er sich in München mit dem zweiten Platz begnügen. „Mir liegt die Strecke in Kleinmachnow offenbar. Denn 2012 bin ich hier deutscher Meister geworden.“ Bei den nationalen Titelkämpfen Anfang Januar 2017 will er wieder auf das Podium.

Jessica Lambracht im Rennen mit der Mutter

Jessica Lambracht gewann am Samstag und wurde am Sonntag Dritte bei den Frauen

Jessica Lambracht gewann am Samstag und wurde am Sonntag Dritte bei den Frauen.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Denn Lokalmatador Philipp Walsleben, der in Belgien als Profi unter Vertrag steht, fehlte diesmal auf seiner Hausstrecke. Dafür hatte dessen jüngerer Bruder Max Walsleben Grund zur Freude. Denn dessen Freundin Jessica Lambracht konnte sich am Samstag bei den Frauen souverän behaupten. „Ich wohne in Berlin-Lankwitz, das sind nur sieben Kilometer bis hierher. Da habe ich in der vergangenen Woche öfter in den Kiebitzbergen trainiert“, erzählte die 21-Jährige, die wieder mit Mutter Bettina Lambracht am Rennen teilnahm. Die 48-Jährige kam auf die Ränge elf und zwölf. Die Tochter erreichte nach dem Sieg im ersten Lauf am Sonntag bei der zweiten Sause den dritten Rang. Sie fährt wie Siegerin Stefanie Paul ebenfalls für das Stevens Racing Team.

Familie Unterberger gleich mehrfach am Start

Gleichfalls im Frauen-Rennen dabei war Birgit Unterberger vom RC Kleinmachnow. Die 40 Jahre alte Sportlehrerin sattelte erst vor zwei Jahren vom Laufsport zum Radsport um. Am Samstag belegte sie auf der anspruchsvollen Strecke Platz 19. Umso mehr freute sie sich über das Abschneiden ihrer Kinder. Tochter Josefine (11) siegte in der Altersklasse U13 an beiden Tagen. Sohn Phillip (13) wurde in der U15 Vierter und Achter.

Von Peter Stein

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