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Mit Boateng und Glück zum Sieg

Schalke bezwingt Hertha BSC Mit Boateng und Glück zum Sieg

Nach zwei bitteren Pflichtspiel-Niederlagen hat sich Königsblau zurück in die Erfolgsspur gekämpft. Bei der Berlin-Rückkehr von Kevin-Prince Boateng gewann Schalke 04 am 11. Spieltag der Fußball-Bundesliga bei Hertha BSC mit 2:0 (1:0) - brauchte gegen den Lieblingsgegner aber auch eine große Portion Glück. Ein Kopfballtor von Adam Szalai (26. Minute) und ein Treffer von Julian Draxler in der Nachspielzeit (90.+4) entschieden am Samstag vor 69 277 Fans im Olympiastadion eine spannende Partie.

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Berlins Johannes van den Bergh (v.l.), Per Skjelbred und Änis Ben-Hatira im Kampf mit Schalkes Kevin-Prince Boateng.

Quelle: dpa

Berlin. Mit 17 Punkten stellte Schalke in der Tabelle den Anschluss zu Platz vier her und kann mit neuem Mut zum Champions-League-Schlager gegen den FC Chelsea am Mittwoch reisen. Aufsteiger Hertha (15 Zähler) konnte trotz Spiel- und Chancenvorteilen auch im zehnten Spiel nacheinander gegen die Gelsenkirchener nicht gewinnen.

Die Berliner, die zuvor auf heimischem Rasen nur gegen den VfB Stuttgart verloren hatten, spielten wie schon zuvor beim 2:3 bei den Bayern engagiert und mit hohem Laufaufwand. Doch schon in der starken Anfangsphase verpassten sie die Tore-Belohnung. Änis Ben-Hatira, der wesentlich auffälliger agierte als sein Kumpel Boateng auf der Gegenseite, scheiterte erst an Schalke-Keeper Timo Hildebrand (12.) und setzte dann nach Vorbereitung des agilen Nico Schulz den Ball volley an das Außennetz (17.). Die Gastgeber schalteten zwar schnell um, spielten aber ihre Angriff nicht konsequent genug zu Ende.

Draxler setzte für die über weite Strecken destruktiven Gäste die ersten Zeichen. Nach Solo setzte er einen Hinterhaltsschuss etwas zu hoch an (22.), scheiterte wenig später an Hertha-Keeper Thomas Kraft. Der konnte auch noch einen guten Versuch von Szalai nach Vorarbeit von Boateng abblocken. Doch bei der Schalker Führung sah Kraft wie jüngst in München nicht gut aus. Nach einem Eckball von Dennis Aogo lief der Berliner Torwart zwar aus seinem Gehäuse, kam aber zu spät. Und auch Sebastian Langkamp konnte den Kopfballtreffer von Szalai nicht verhindern - Saisontor Nummer fünf für den Ungarn.

Zwischen Platz vier und 13 ist es unheimlich eng”, hatte Schalkes Manager Horst Heldt die Situation hinter den großen Drei beschrieben. Die Partie beim Erstliga-Rückkehrer Hertha bestätigte ihn. Mit Glück überstand sein Team den Start in die 2. Hälfte ohne Gegentor. Erst parierte Hildebrand gegen Cigerci, dann lenkte der Schalker Torhüter einen Kopfball von Ramos noch an die Latte (51.).

„Wir brauchen die defensive Kontrolle und müssen auch Akzente in der Offensive setzen”, hatte Hertha-Coach Jos Luhukay als Konzept ausgegeben. Eigentlich ging es auf, doch der Abschluss fehlte. Der Kolumbianer Ramos kam nicht richtig hinter den Ball und köpfte aus vier Metern über das Gäste-Tor. Und auch ein Versuch von Ben-Hatira mit der Hacke scheiterte (59.). Auf der Gegenseite setzte Max Meyer den Ball nochmals an die Latte (64.). Die Gastgeber dominierten nun die Partie deutlich. Auch der eingewechselte Ronny konnte die Wende nicht mehr herbeiführen. Seinen Freistoß parierte der überragende Hildebrand (90.+3). In die entblößte Abwehr der Berliner hinein machte Draxler mit seinem ersten Saisontor schließlich alles klar. dpa

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Änis Ben-Hatira trifft mit Hertha BSC auf Schalkes Kevin-Prince Boateng

Kevin-Prince Boateng sei wie ein Bruder für ihn. Zusammen hätten sie 80 Prozent ihrer Zeit in den "Weddinger Käfigen" verbracht, sagt der Herthaner Änis Ben-Hatira über seinen Freund. Am Sonnabend treffen die Beiden beim Fußballspiel Hertha BSC - Schalke 04 im Berliner Olympiastadion aufeinander.

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