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Möglicher Abschied und Trauer beim WM-Dreikampf in Japan

Motorsport Möglicher Abschied und Trauer beim WM-Dreikampf in Japan

Sportlich geht beim Großen Preis von Japan der Kampf um die Formel-1-Weltmeistermeisterschaft weiter. Das Rennen in Suzuka wird aber auch im Zeichen des Unfalls von Jules Bianchi vor einem Jahr stehen.

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Britische Medien munkeln, dass der Weltmeister von 2009 Jenson Button in Suzuka seinen Rücktritt erklären könnte. Foto: Diego Azubel

Suzuka. n. Zudem bahnt sich britischen Medienberichten die Bekanntgabe des Karriereendes eines ehemaligen Weltmeisters an.

Blickpunkte beim Großen Preis von Japan:

DREIKAMPF: Kann Spitzenreiter Lewis Hamilton in seinem Mercedes wie angekündigt nach seinem ersten Ausfall zuletzt in Singapur auf dem legendären Kurs in Suzuka zurückschlagen? Oder holt der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel im Ferrari weiter auf und bereits Landsmann Nico Rosberg im zweiten Silberpfeil ein? 49 Punkte fehlen Singapur-Sieger Vettel auf Hamilton: pro Sieg gibt es 25 Zähler, inklusive Japan stehen noch sechs Rennen an. An Rosberg ist Vettel bereits bis auf acht Punkte rangekommen.

KARRIEREENDE: Alle werden gespannt am Donnerstag um 15.00 Uhr Ortszeit lauschen, wenn Jenson Button bei der offiziellen Pressekonferenz zum Rennen sprechen wird. Gibt er wie es britische Medien vermuten praktisch in seiner Zweitheimat Japan seinen Rücktritt nach dieser Saison bekannt? Es wäre ein Verlust für die Formel 1. Button gehört seit 2000 dazu, wurde 2009 Weltmeister. Er bestritt bislang 278 Grand Prix, holte 15 Siege und stand insgesamt 50 Mal auf dem Podium. Im Moment ist der leidenschaftliche Triathlet und ebenso smarte wie sympathische Brite aber nur 18. im WM-Klassement mit seinem McLaren. Im Januar nächsten Jahres wird Button 36.

TRAUER: Alle werden an diesem Wochenende immer wieder an Jules Bianchi denken. Verunglückt vor knapp einem Jahr beim Japan-Rennen, gestorben im Juli dieses Jahres. Der Franzose wurde nur 25 Jahre alt. Sein Rennstall Manor (vorher Marussia) will ganz besonders "zu seinen Ehren" fahren. "Es ist uns klar, dass es ein extrem emotionales Wochenende für uns wird", sagte Teamchef John Booth. 

dpa

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