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Nach Handball-Krimi: VfL behält die Oberhand

Handball, 3. Liga Nach Handball-Krimi: VfL behält die Oberhand

Das war beste Werbung für den Handball! In einem packenden Spiel setzte sich Drittligist VfL Potsdam Sonntagnachmittag vor 702 Zuschauern in der MBS-Arena mit 30:29 (16:13) gegen die SG Flensburg-Handewitt II durch und feierte den ersten Heimsieg der Saison. Kreisläufer Christian Schwarz traf wenige Sekunden vor dem Abpfiff zum viel umjubelten Erfolg.

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Konnte gegen die SG Flensburg-Handewitt II insgesamt vier eigene Treffer bejubeln: VfL-Rückraumspieler Jan Piske.

Quelle: www.fotofrick.de

Potsdam. Das war beste Werbung für den Handball! In einem packenden Spiel setzte sich Drittligist VfL Potsdam Sonntagnachmittag vor 702 Zuschauern in der MBS-Arena mit 30:29 (16:13) gegen die SG Flensburg-Handewitt II durch und feierte den ersten Heimsieg der Saison. „Ich denke, es war insgesamt ein tolles Handballspiel – mit dem glücklicheren Ende für uns“, sagte VfL-Trainer Jens Deffke. Den Siegtreffer für sein Team warf Kreisläufer Christian Schwarz vier Sekunden vor dem Ende. Der 28-Jährige drehte sich um seinen Gegenspieler herum und verwandelte zum viel umjubelten Sieg.

Erstes Drittliga-Tor für Kai-Niklas Einenkel

„Gerade in der ersten Halbzeit waren wir spielerisch sehr stark und haben uns viele klare Möglichkeiten herausgearbeitet“, meinte Jan Piske, der insgesamt vier Tore zum Sieg beisteuerte und in der Schlussphase als Rechtsaußen agierte, da Nils Gugisch mit einer Oberschenkelverletzung nicht mehr eingesetzte werden konnte. Auf dieser Position spielte der 28-Jährige in seiner Anfangszeit beim VfL, bevor er in den Rückraum wechselte. Nachdem er und seine Mitspieler zuletzt zwei knappe Pleiten kassierten, wollten sie das Spiel gegen die Flensburger Reserve „emotionaler angehen“ als zuletzt und zeigen, dass man in der Tabelle „schon ein bisschen höher gehört“ als Rang neun, den man vor dem gestrigen Spiel innehatte.

Von Beginn an entwickelte sich ein temporeiches Handballspiel, in dem sich bis in die Schlussphase kein Team entscheidend absetzen konnte. Die Potsdamer erspielten sich zwar zahlreiche gute Wurfpositionen, scheiterten im Abschluss aber entweder am stark aufgelegten Thore Jöhnck im Kasten der SG Flensburg-Handewitt II oder trafen Latte und Pfosten. So setzte sich alleine Yannik Münchberger in der Anfangsphase dreimal gut durch, traf dann aber nicht das Tor. Auch Linksaußen Julius Dierberg, am Ende mit sieben Treffern erfolgreichster Potsdamer Schütze, warf einige Fahrkarten.

VfL-Kapitän Robert Weiß: „Daran wollen wir uns jetzt hochziehen“

Seinen allerersten Drittliga-Treffer konnte Kreisläufer Kai-Niklas Einenkel bejubeln, der zum zwischenzeitlichen 10:9 traf (23.). In der letzten Minute des ersten Durchgangs gelang es Einenkel und seinen Kollegen dann erstmals, einen kleinen Vorsprung herauszuwerfen. Phil-Lukas Winter traf mit einem Freiwurf, den er links an der Mauer vorbeiwarf, mit der letzten Aktion vor der Halbzeit zum 16:13. „Eigentlich ist Daniel Deutsch bei uns für solche Sachen verantwortlich. Er meinte aber zu mir, ich soll das übernehmen – das gelingt mir wohl nur einmal in der Karriere“, berichtete der 21-Jährige.

In Durchgang zwei egalisierte Flensburg den Drei-Tore-Rückstand (22:22, 42. Minute) und ging sogar in Führung. Als Münchberger mit einem Versuch die Latte traf und der Abpraller zur Vorlage für Janos Steidtmann wurde, traf der zum 25:24. Der VfL ließ sich nicht entmutigen und hatte in der turbulenten Schlussphase dann das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite. „Daran wollen wir uns jetzt hochziehen und den Schub mit in die kommenden Wochen nehmen“, erklärte VfL-Kapitän Robert Weiß nach der nervenaufreibenden und packenden Begegnung.

Von Mirko Jablonowski

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