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Neue Dimension: Was macht Augsburg mit den Baba-Millionen?

Fußball Neue Dimension: Was macht Augsburg mit den Baba-Millionen?

Er hat zwar nur ein einziges Jährchen für den FC Augsburg gespielt - und trotzdem wird Abdul Rahman Baba beim schwäbischen Verein für immer unvergessen bleiben.

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Stefan Reuter muss sich überlegen, was er mit den Transfereinnahmen macht.

Quelle: Peter Steffen

Augsburg. Der Verkauf des hochgehandelten 21-Jährigen an den FC Chelsea spült dem kleinen Fußball-Bundesligisten nicht nur eine interne Rekordsumme von zunächst geschätzt rund 25 Millionen Euro in die Kassen, sondern eröffnet dem FCA auch ganz neue Möglichkeiten auf dem Transfermarkt.

Seinen Wunsch nach einem breiten Kader hat Trainer Markus Weinzierl bereits klar umrissen - zumal die Augsburger in dieser Saison erstmals die Dreifachbelastung aus Bundesliga, Pokal und Europa League zu meistern haben. An den Finanzen alleine sollten weitere Verpflichtungen in den kommenden zwei Wochen bis zum Transferschluss nicht scheitern, immerhin sind die Schwaben dank des Baba-Transfers wirtschaftlich in neue Dimensionen vorgestoßen. Nach Medienberichten könnte der Wechsel des vor einem Jahr aus Fürth gekommenen Verteidigers inklusive Nachzahlungen bis zu 30 Millionen Euro einbringen - das entspräche nahezu dem geschätzten FCA-Gesamtetat.

"Jeder weiß, was wir brauchen. Intern ist alles besprochen, das ist schon länger klar", hatte der Coach vor dem Bundesligastart betont. Seitdem wurden in Philipp Max (21, Karlsruher SC) und Daniel Opare (24, FC Porto) zwar zwei neue Außenverteidiger verpflichtet - vor allem im Mittelfeld und im Sturm besteht aber noch Bedarf. Gefragt ist nun das Verhandlungsgeschick von Manager Stefan Reuter. "Wir brauchen Qualität, weil wir alle drei Tage spielen", erkannte auch Weinzierl und prognostizierte: "Wir werden viel variieren und viele verschiedene Aufstellungen präsentieren müssen, weil es definitiv so sein wird, dass wir auch verletzte Spieler haben werden."

In Ex-Nationalspieler Piotr Trochowski fehlt den Schwaben schon jetzt zu Saisonbeginn ihre bisher prominenteste Neuerwerbung. Wann der 31-Jährige nach seinem Außenmeniskusriss im linken Knie zurückkehren kann, ist ungewiss. Wenn in den kommenden Wochen ein weiterer Kreativmann ausfiele, würde es personell schnell brenzlig werden.

Eins zu eins ersetzt werden könnte Baba durch Philipp Max, den die Augsburger schon im Vorfeld als Nachfolgekandidat verpflichtet hatten. Beim Bundesliga-Auftakt gegen Hertha BSC (0:1) allerdings saß der talentierte Neuzugang 71 Minuten lang nur auf der Bank - bis zu diesem Zeitpunkt durfte sich in Markus Feulner ein etatmäßiger Mittelfeldspieler auf der Position des Linksverteidigers beweisen.

dpa

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