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Neue Kunstturnhalle mit Hightech

Zuwachs im Sportzentrum Kienbaum Neue Kunstturnhalle mit Hightech

Im Sportzentrum Kienbaum (Oder-Spree) wurde am Mittwoch die neue Kunstturnhalle eingeweiht. Mit dem Aushub für die neue Halle wurde ein so genannter „Quälix-Berg“ errichtet nach dem Vorbild der „Schrägen Bahn“ von Fußball-Trainer Felix Magath seinerzeit beim VfL Wolfsburg. Der Potsdamer Kanute Sebastian Brendel erhielt den Kienbaum Award 2015.

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Blick in die neue Kunstturnhalle in Kienbaum.

Quelle: Foto: dpa

Kienbaum. Im Bundesleistungszentrum Kienbaum (Oder-Spree) wurde am Mittwoch eine neue Kunstturnhalle eröffnet. Hier bereiten sich fortan Spitzensportler wie der zweimalige Olympia-Zweite Marcel Nguyen auf anstehende Wettkämpfe – in naher Zukunft etwa die Europaspiele vom 12. bis 28. Juni in Baku – vor. Der erfolgreiche Kunstturner schwärmte von dem neuen Prachtbau: „Einfach nur großartig, was wir jetzt für Bedingungen haben.“

Das 8,4 Millionen Euro teure Projekt ist der Ersatzbau für eine aus den 1950er Jahren stammende Halle, die den heutigen Anforderungen eines modernen Trainingsablaufs nicht mehr genügte. In der Kunstturnhalle wurde auch modernste Videotechnik installiert, so dass das Training aus unterschiedlichen Blickwinkeln beobachtet werden kann. Bernhard Schwank, scheidender Vorstand des Trägervereins, sagte bei der Einweihung der neuen Kunstturnhalle: „So etwas habe ich auf der ganzen Welt noch nicht gesehen.“ Mit einem Augenzwinkern sagte er an die Adresse von Rainer Brechtken, Präsident des Deutschen Turnerbundes: „Sie haben jetzt das Beste, was es gibt auf der Welt. Daran knüpfen wir gewisse Erwartungen.“ Brechtken betonte: „Wir haben hier nun exzellente Trainingsbedingungen. Und wir haben nicht nur diese Halle, sondern mit dem Bundesleistungszentrum auch die optimale Umgebung.“ Nationalturner Christopher Jursch aus Cottbus fand: „Einige Dinge gab es so vorher nicht, etwa den Barren in der Grube. Vor allem mit der neuen Hightechanlage wird es spannend.“

Mit dem Aushubsand für die neue Turnhalle wurde eine „Schräge Bahn“ in Anlehnung an den so genannten „Quälix-Berg“, den Fußballtrainer Felix Magath einst beim VfL Wolfsburg errichten ließ, gebaut.

Beim an die Einweihung folgenden Sommerfest wurde auch der Kienbaum Award 2015 übergeben, der in diesem Jahr an Kanu-Olympiasieger Sebastian Brendel aus Potsdam ging. Dirk Schimmelpfennig, neuer Vorsitzender des Trägervereins, sagte: „Trotz aller Erfolge ist Sebastian Brendel auf dem Boden geblieben. Unter Trainingskollegen ist er berühmt für seinen Fleiß und seine Akribie.“

Von Anne-Kathrin Fischer

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