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Neuer Hoffnungsträger für Union Berlin

Sascha Lewandowski wird neuer Trainer Neuer Hoffnungsträger für Union Berlin

Der erstligataugliche Sascha Lewandowski ersetzt beim 1. FC Union Berlin den unerfahrenen und unbekannteren Norbert Düwel. Die Ziele von Trainer und Verein stimmen überein: Perspektivisch soll es in die 1. Liga gehen.

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Sascha Lewandowski wird als neuer Trainer von Union Berlin präsentiert.

Quelle: Soeren Stache

Berlin. Der frühere Leverkusener Trainer Sascha Lewandowski soll den 1. FC Union Berlin in die Fußball-Bundesliga führen. Der 43-Jährige wird Nachfolger von Norbert Düwel und unterschrieb beim Zweitligisten einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017.

 Die Köpenicker vollzogen damit den ersten Trainer-Wechsel der neuen Spielzeit in den beiden höchsten deutschen Spielklassen. "Das ist ein Club, mit dem ich gemeinsam wachsen möchte", sagte Lewandowski bei seiner Vorstellung. "Du kannst eine gute Geschichte schreiben."

 Für die Köpenicker ist der umworbene Lewandowski eine große Chance. Der Tabellen-14. sicherte sich in dem früheren Leverkusener Nachwuchschef einen Trainer, der auch in der deutschen Eliteklasse unterkommen könnte. Mit der Verpflichtung unterstreicht der Verein, dass er seine Ambitionen ernst nimmt. Perspektivisch soll der Aufstieg realistisch werden.

 "Ich bin der absoluten Überzeugung, dass es uns gelingen wird, das richtig auf den Weg zu bringen", sagte Lewandowski. "Ich weiß nur nicht, wie schnell es gehen wird." Platz eins bis sechs hat Union-Präsident Dirk Zingler als Ziel ausgegeben. "Ich habe in den Gesprächen gemerkt, dass unsere klare Zielsetzung eine wichtige Voraussetzung ist", erklärte Zingler.

 In Leverkusen genoss Lewandowski hohes Ansehen. Gemeinsam mit Sami Hyypiä führte er die Werkself 2012/13 auf Rang drei, zog sich dann aber auf eigenen Wunsch wieder aus dem Rampenlicht in den Nachwuchsbereich zurück. Zum Ende der Saison 2013/14 sprang er noch einmal als Interimstrainer des Erstligisten ein und rettete Bayer Platz vier und die damit verbundene Qualifikation zur Champions League. "Da hat es beide Male relativ schnell funktioniert", erinnerte der neue starke Mann bei Union. Auch bei Bundesligisten wie dem FC Schalke 04 und Eintracht Frankfurt wurde er zuletzt gehandelt.

 In der Hauptstadt übernimmt er nun eine Mannschaft, die erst vier Punkte gesammelt hat. Nach fünf Liga-Spielen ohne Sieg und dem Erstrunden-Aus im DFB-Pokal musste Düwel am Montag gehen.

 Dank der Länderspielpause ist es Lewandowski vergönnt, das Team des Tabellen-14. einige Tage kennenzulernen. Am Freitag will er erstmals das Training leiten. Am 12. September steht für ihn mit dem Auswärtsspiel beim Karlsruher SC die erste Prüfung an.

dpa

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