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Neuzugang Saskia Hippe trainiert erstmals beim SC Potsdam

Volleyball Neuzugang Saskia Hippe trainiert erstmals beim SC Potsdam

Sie ist tatsächlich da. Der spektakuläre Transfercoup des Volleyball-Bundesligisten SC Potsdam wird Realität. Neuzugang Saskia Hippe trainiert mit ihrem neuen Team und bereitet sich nun in Potsdam auf die neue Saison vor.

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Trainer Alberto Salomoni begrüßt Saskia Hippe.

Quelle: Julian Stähle

Potsdam. Saskia Hippe muss noch pendeln zwischen ihrer Heimatstadt Berlin und ihrem neuen Arbeitsort. Der Neuzugang vom Volleyball-Bundesligisten SC Potsdam ist längst nicht fertig beim Einrichten der Wohnung in der Havelstadt unweit des Luftschiffhafens. „Fernseher und Internetanschluss fehlen noch“, sagt sie. „Sicher ebenso das eine oder andere Regal und ein paar persönliche Lieblingsbilder sollen auch noch an die Wand.“

Aber beim Training macht sie keine Abstriche nach dem Aus bei der Nationalmannschaft. Bundestrainer Luciano Pedulla hat die 24-jährige Blondine aus dem Kader für die Ende September in den Niederlanden stattfindende Europameisterschaft gestrichen. Die Enttäuschung kann Saskia Hippe nicht verhehlen: „Der Bundestrainer hat sich für Luisa Lippmann entschieden. Das muss ich akzeptieren“, meint die Diagonalangreiferin, die nach ihrem Kreuzbandriss im linken Knie 2013 so hart für ihr Comeback gearbeitet hat.

Saskia Hippe hatte schließlich schon 2011 und 2013 mit der Nationalmannschaft EM-Silber gewonnen. Die 1,86 Meter große Spielerin wäre daher gern das Triple angegangen. Mit einer Nachnominierung rechnet sie nicht mehr. „Ich schaue jetzt nach vorn. Da ich nun nicht mehr in der EM-Vorbereitung mit dem Nationalteam stecke, kann ich früher als gedacht mit dem SC Potsdam trainieren und mich an die neuen Mitspielerinnen gewöhnen.“

Der große Umbruch – nur drei von 13 Spielerinnen bleiben – braucht sicher eine längere Eingewöhnungsphase. Saskia Hippe, die zuletzt beim Rekordmeister Schweriner SC aktiv war, meint dazu: „Das Problem habe ich ja immer, wenn ich neu in einem Verein bin. Aber ich kann mich da schnell einfügen.“

Zumal Trainer Alberto Salomoni ein guter alter Bekannter ist. „Mit ihm habe ich schon vor acht Jahren beim Köpenicker SC zusammengearbeitet“, erzählt Saskia Hippe. „Ihm habe ich viel zu verdanken. Er war ein wichtiger Lehrmeister für mich. Seine Art des Trainings mit Zuckerbrot und Peitsche hat mir gefallen und war letztlich auch ein Bonus für Potsdam. Er bringt viel Erfahrung mit.“

Und was möchte die Hauptangreiferin beim SC einbringen? „Ich spiele mit viel Einsatz und Herz. Ich glaube schon, dass ich die anderen mitreißen kann und die Mannschaft pushe“, meint Saskia Hippe, die mit ihrer Lieblingsnummer 13 im roten Leibchen auflaufen wird. Das operierte linke Knie bereite ihr keine Probleme mehr, außerdem sei sie in Potsdam bei Physiotherapeut Perikles Paschkowski in besten Händen. „Da mache ich noch mal das ganze Aufbauprogramm mit“, berichtet sie. Auf dem Mountainbike hat sie bereits einige Touren durch den Babelsberger Park absolviert. So lernt sie Potsdam noch besser kennen. „Ich freue mich sehr auf die neue Saison, hier werde ich mich schnell heimisch fühlen“, zeigt sich Saskia Hippe zuversichtlich.

Von Peter Stein

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