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Noch ein Treffer bis zum Rekord: Viel Lob für Rooney

Fußball Noch ein Treffer bis zum Rekord: Viel Lob für Rooney

Für Wayne Rooney war es bis zur 86. Minute ein gebrauchter Tag. Dann aber traf Englands Nationalstürmer zum 3:2 gegen Slowenien - die vergebenen Chancen zuvor und die Gemeinheiten seiner Gegenspieler waren auf einen Schlag vergessen.

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Wayne Rooney schoss England zum Sieg. Foto: Antonio Bat

Ljubljana. "Waynes Auftritt sagt eine Menge über diesen Mann", betonte Trainer Roy Hodgson in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana. Rooney hat nun 48 Länderspieltore erzielt und damit nur noch eines weniger als die Legende Sir Bobby Charlton. Die "Three Lions" haben seit der WM in Brasilien keine Niederlage kassiert. In sechs EM-Qualifikationsspielen gab es sechs Siege. Und für den Angreifer ein Sonderlob vom Coach.

"Kurz bevor er diese Chance zum Tor genutzt hat, hat er einen üblen Ellenbogen-Check kassiert, der viele Spieler umgehauen hätte. Viele hätten deswegen ihre Disziplin verloren. Er hat das nicht gemacht und weitergespielt", pries Hodgson den 29-Jährigen von Manchester United. "Wir können uns auf diesen Mann verlassen."

Dass es gegen den Tabellendritten der Gruppe E noch nicht zum Charlton-Rekord gereicht hat? Geschenkt. "Er hat noch viel Zeit, um dieses Ziel zu erreichen", sagte Hodgson.

Gemeinsam mit Gary Lineker teilt sich Rooney zumindest bis zur nächsten Partie gegen San Marino Rang zwei in der ewigen Torjägerliste des englischen Teams. "Ich bin mir sicher, dass er den großen Sir Bobby Charlton überholt. Er ist noch immer erst 29 und ein großartiges Talent mit einer fabelhaften Torjägerbilanz, ganz besonders in Qualifikationsspielen", lobte Lineker.

Im Gegensatz zu Jack Wilshere, dem in 27 Länderspielen kein einziger Treffer für England gelungen war. Doch in Spiel 28 gelangen ihm gleich zwei - und deswegen bedachte Hodgson auch den Mittelfeldspieler vom FC Arsenal mit einem extra Lob. "Beide seiner Treffer waren fantastisch und sind eine gute Zusammenfassung seines Auftritts", sagte Hodgson. "Speziell die zweite Halbzeit, als er der Chef im Mittelfeld war."

Wilshere selbst will zukünftig noch häufiger treffen. "Schaut man sich die großen englischen Mittelfeldspieler an, Frank Lampard, Steven Gerrard und Paul Scholes - die haben alle Tore erzielt. Das ist etwas, dass ich meinem Spiel noch hinzufügen möchte", berichtete der 23-Jährige.

dpa

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