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Nowitzki & Co. wollen ins Achtelfinale

Basketball-EM in Berlin Nowitzki & Co. wollen ins Achtelfinale

Bei der Basketball-Europameisterschaft in Berlin steht heute eine besonders spannende Partie an: Deutschland bestreitet gegen die Türkei sein drittes Vorrundenspiel. Bei einem Sieg wäre der Einzug ins Achtelfinale so gut wie sicher. Das Spiel wird ab 17.45 Uhr in der ARD übertragen. Damit Sie nicht nur Bahnhof verstehen, erklären wir die wichtigsten Basketball-Begriffe.

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Deutschland beim ersten EM-Spiel gegen Island.

Quelle: dpa

Berlin. Das Duell mit der Türkei am Dienstag wird für die deutschen Basketballer zum Schlüsselspiel. Mit dem zweiten Sieg im dritten EM-Vorrundenspiel würde das Team von Bundestrainer Chris Fleming einen großen Schritt Richtung Achtelfinale machen. Dirk Nowitzki & Co. erwartet am Dienstag (17.45 Uhr/ARD) ein Hexenkessel, die Organisatoren rechnen mit rund 2000 bis 2500 türkischen Fans. Flügelspieler Robin Benzing will nach einer Bänderdehnung ins Team zurückkehren.
Der Gegner: Die Türkei hat bei der Basketball-EM bislang deutliche Schwächen offenbart. Auch beim knappen Auftaktsieg gegen Italien zeigte sich die Verteidigung löchrig, im zweiten Spiel führte Spanien das Team von Trainer Ergin Ataman vor. Vor allem unter dem Korb kommt hinter Center Semih Erden, der den Durchbruch in der NBA nie schaffte, nicht viel. Auf Youngster Cedi Osman wird auf der Flügelposition aber zu achten sein.
Der Star: Das Kindheitsidol von Bobby Dixon war Muhammad Ali. Und so stand schnell fest, welchen türkischen Namen sich der gebürtige Amerikaner für seinen basketballerischen Nationenwechsel aussuchte: Ali Muhammed. «Ich wollte ihn damit ehren», erklärte der eingebürgerte Aufbauspieler der Türkei bei der EM. Nicht nur abseits des Feldes fällt der 32-Jährige auf. «Er ist ein verrückter Spieler, der verrückte Würfe nimmt», sagte Schröder über ihn.
Die Bilanz: «Die Türken liegen uns ganz gut», analysiert Center Tibor Pleiß korrekt. In insgesamt 40 Duellen gab es bislang 28 deutsche Siege. Seit 2005 gab es in drei EM-Duellen drei Siege, von den vergangenen zehn Partien ging nur eine verloren. Auch vor gut zwei Wochen reichte es beim Supercup trotz eines 24-Punkte-Rückstands für eine gelungene Generalprobe.
Expertenschätzung: "Auf dem Papier sind sie der schwächste Gegner neben Island. Sie haben einen Umbruch vorgenommen, Enes Kanter ist nicht dabei. Sie haben es die letzten Jahre nie auf den Punkt bringen können. Die Türkei werden wir schlagen müssen", sagt Ex-Bundestrainer Dirk Bauermann.

Alle Infos zur Basketball-EM 2015 in Berlin >

Die allerwichtigsten Basketball-Begriffe:

Ace - Ein besonders guter Spieler
Airball - ein Wurf der vollkommen daneben geht, also nicht den Ring oder das Brett trifft.
Airborne - wörtl.Lufttransport, die Eigenschaft, gleichsam in der Luft zu stehen.
Alley - der Weg zum Korb
Assist - ein Pass, der direkt dazu führt, daß der Passempfänger einen Korb erzielt.
Back up - Rückwärtsbewegung
Balance - Gleichgewicht
Ballhandling - Geschicklichkeit im Umgang mit dem Ball.
Bank shot - indirekter Wurf, der Ball prallt vom Brett in den Korb.
Baseline - Grundlinie
Baseline drive - Durchziehen, Durchbrechen an der Grundlinie
Basket - Korb
Blind pass - Pass zu einem Mitspieler ohne Blickkontakt.
Blocking - Schneiden des Laufweges des Angreifers
Board - Brett hinter dem Korb
Bomb - Korbwurf aus extrem großer Entfernung oder sehr langer Pass.
Bonus - Zusätzlicher Freiwurf nach Foul bei einem erfolgreichen Korbwurf.
Center - meist der größte Spieler des Teams, der im Angriff normalerweise mit dem Rücken zum Korb spielt. (Position 5). In moderneren Angriffstaktiken kann ein Center auch mit dem Gesicht zum Korb spielen.
Center-circle - Mittelkreis
Charity Line - Freiwurflinie
Chaser - ein Spieler, der dem Ball nachjagt, versucht Pässe abzufangen.
Crunch time - Schlußphase, Entscheidungsphase eines Spieles
Cup - Der Ring des Korbes
Drive - Dribbling zum Korb
Foul line - Freiwurflinie
Goal - ein Feldkorb, der zwei oder drei Punkte zählt.
High Five - Begrüßung/Gratulation durch Klatschen der überkopf ausgestreckten Hände zweier Spieler.
Holding game - Taktiken zum langen Ballhalten.
Hop - Sprungschritt
In and out - Ein Wurf, der schon sicher im Korb zu sein scheint und dann doch wieder herausspringt.
Jump ball - Sprungball
Jumper - Sprungwurf
Jump pass - Zuspiel, daß aus dem Sprung gemacht wird.
Long shot - Wurf aus mehr als 7 Metern
Offense - Angriff
Open shot - Wurf ohne Gegenspieler
Penalty shot - Freiwurf nach einer Regelübertretung
Possession - Ballbesitz
Possession game - Ein Spiel, in dem der Ball lange gehalten wird.
Post - Centerspieler, der Low Post agiert in der Nähe der Grundlinie, der High Post in der Nähe der Freiwurflinie.
Rebound - die Kontrolle über den Ball, der vom Brett oder Ring abspringt, erlangen.
Shotblocking - Würfe blockieren
Team foul - Mannschaftsfoulsumme, auch Foul gegen die Bank nach Überschreiten der Foulhöchstzahl bekommt die gefoulte Mannschaft bei jedem Foul Freiwürfe zugesprochen.
Technical foul - Technisches Foul, wegen Meckerns oder gegen die Bank wird mit Freiwürfen und Ballbesitzwechsel bestraft.
Time out - Auszeit, Spielunterbrechung von 60 Sekunden (In der NBA gibt es 4 time outs = 100 Sekunden und 3 = 20 Sekunden.), zur taktischen Einstellung der Mannschaft.
Toilet seater/Toilet bowl - ein Ball, der erst einige Male auf dem Ring herumrollt, ehe er hineinfällt oder nicht.

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