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Nowitzki dominiert NBA-Gipfel der alten Männer - Mavs-Sieg

Basketball Nowitzki dominiert NBA-Gipfel der alten Männer - Mavs-Sieg

Dirk Nowitzki und Kobe Bryant prägen die NBA seit zwei Jahrzehnten. Im Duell der Routiniers setzt sich Dallas mit dem Würzburger durch. Doch auch so hat Mavs-Besitzer Mark Cuban Grund zu sticheln.

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Dirk Nowitzki (M) holte gegen die Los Angeles Lakers 25 Zähler. Foto: Mike Nelson

Los Angeles. Trotz der stärksten Saisonleistung von Dirk Nowitzki konnte sich Mark Cuban einen kleinen Seitenhieb auf das fortgeschrittene Basketball-Alter seines Superstars nicht verkneifen.

Erstmals in der NBA-Geschichte standen sich beim 103:93 der Dallas Mavericks über die Los Angeles Lakers zwei Profis gegenüber, die ihre 18. (Nowitzki) und 20. (Kobe Bryant) Saison für ihr Team bestreiten. "Sie sind beide alt", spottete Mavs-Besitzer Cuban und hob doch noch zu einem großen Lob an: "Dirk und Kobe sind ein Beispiel für Disziplin. In keinem Gewerbe kannst du es ohne Disziplin schaffen und ohne fokussiert zu sein. Und beide Jungs zeigen das beispielhaft."

Im Gipfel der Routiniers konnte jedoch nur Nowitzki glänzen. Der 37-Jährige traf zehn seiner 13 Würfe aus dem Feld, holte neun Rebounds und war mit 25 Punkten bester Werfer seines Teams. "Ich habe mich großartig nach ein paar freien Tage gefühlt", sagte Nowitzki angesichts des ordentlichen Saisonstarts mit zwei Siegen in drei Auswärtspartien. "Es war ein guter Roadtrip für uns."

Gegen die Lakers lagen die Mavs nach rasantem Start bereits mit 15:0 vorne, und auch die Rückkehr des zuvor verletzten Chandler Parsons macht Mut für die weitere Saison. Mit dem 340. Sieg überholte Rick Carlisle zudem Legende Don Nelson als Coach mit den meisten Mavs-Erfolgen. Der Meistertrainer dankte vor allem Cuban sowie Nowitzki und umarmte beide in der Kabine. "Man kann nicht in diese Position kommen, ohne dass du einen großartigen Besitzer und einen der besten Spieler der Geschichte hast. Ich bin gesegnet."

Bei den Lakers konnte ein enttäuschender Bryant mit 15 Punkten die dritte Niederlage im dritten Saisonspiel hingegen nicht verhindern. "Ich treffe einfach keinen Wurf. Im Moment bin ich der 200. beste Spieler der ganzen Liga", kritisierte der 37-Jährige sich selbst. In einer Auflistung des Sportsenders ESPN war er in der Sommerpause nur auf Rang 93 aller Profis platziert worden. Ein Stich für den überaus ehrgeizigen Bryant - doch aktuell bleibt ihm nur die bittere Selbsterkenntnis: "Ich spiele verdammt beschissen."

Nach der desaströsen vergangenen Saison mit einer Bilanz von 21 Siegen bei 61 Niederlagen ist es das erste Mal, dass die Lakers in zwei aufeinanderfolgenden Spielzeiten mit drei Niederlagen starten.

dpa

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