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OHC siegt erstmals beim VfL Potsdam

Handball-Derby OHC siegt erstmals beim VfL Potsdam

Premierensieg für den Oranienburger HC: Der Handball-Drittligist gewann erstmals ein Brandenburg-Derby beim 1. VfL Potsdam. Das Team von Trainer Christian Pahl siegte am Sonntagnachmittag mit 23:22 gegen den Rivalen. Der beklagte vor allem den verletzungsbedingten Ausfall von Spielmacher Yannik Münchberger, der sich am Knie verletzte.

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Der Oranienburger HC (grün) gewann in Potsdam.

Potsdam. Mit einem Tor in der Schlusssekunde sicherte Dominic Kehl dem Oranienburger HC einen Premierensieg. Der Handball-Drittligist gewann am Sonntag erstmals ein Derby beim Brandenburger Rivalen 1. VfL Potsdam. Die Gäste siegten mit 23:22 (8:6).

Füchse-Manager Bob Hanning unter den Zuschauern

Die 1129 Zuschauer in der Potsdamer MBS-Arena, unter ihnen Füchse-Manager Bob Hanning, sahen von Beginn an ein intensives, hart umkämpftes Derby. Es entwickelte sich ein enges Spiel mit wenig Toren. Der Gast aus Oberhavel zeigte sich in der Abwehr bestens eingestellt und stellte den VfL immer wieder vor Probleme. Darüber hinaus agierte Keeper Ivan Szabo in den ersten 30 Minuten überragend. Der Gastgeber lief während der gesamten Halbzeit einem Rückstand hinterher und leistete sich sowohl im Abschluss, als auch im Aufbauspiel immer wieder einfache Fehler. Als Nils Müller zum zwischenzeitlichen 8:4 für den OHC traf, ging der in dieser Saison auswärts bis dato noch sieglose Gast erstmals mit vier Treffern in Führung. Durch zwei Treffer von Daniel Deutsch und starken Paraden konnte das Team aus der Landeshauptstadt zumindest noch auf 6:8 verkürzen.

VfL-Co-Trainer Alexander Schmidt wird eingewechselt

Nach der Pause schien das Spiel zu kippen. In der 42. Minute gelang Deutsch erstmals seit dem 1:1 der Ausgleich für den Gastgeber, der zu diesem Zeitpunkt schon mehr Tore als im ganzen ersten Durchgang geworfen hatte. Doch der OHC ließ sich davon nicht beeindrucken und konnte sich weiter auf den starken Szabo im Tor verlassen (49., 14:17). Zwei Minuten später (16:18) schickt VfL-Trainer Jens Deffke seinen Co-Trainer Alexander Schmidt auf die Platte, der mit seiner ersten Aktion auf 17:18 verkürzte. 19 Sekunden vor Schluss gelangt Schmidt mit seinem dritten Treffer der 22:22-Ausgleich. Doch das war noch nicht der Schlusspunkt: Der OHC entschied das Derby in der Schlusssekunde, der damit erstmals in Potsdam gewann. Kehl: „Wir haben uns in der letzten Auszeit vorgenommen erst spät zu werfen. Vier, fünf Sekunden vor Ende hab ich dann den Ball bekommen, wurde nicht angegriffen und hab ihn in der kurzen Ecke verwandelt. Da denkt man dann nicht mehr viel nach.“

Torhüter Ivan Szabo wird zum Matchwinner

Jens Deffke, Trainer des VfL Potsdam meinte anschließend: „Wir haben uns heute schwer getan. Der OHC mit einem starken Ivan Szabo hat sich für einen couragierten Auswärtsauftritt belohnt. Mehr als die verlorenen Punkte tut uns die Knieverletzung von Yannik Münchberger weh.“ Matchwinner Szabo sagte: „Für uns war es unheimlich wichtig, sich auch mal auswärts zu belohnen. Vor dieser geilen Kulisse ist es besonders schön zu gewinnen. Wir haben auch in der Phase, als wir das Spiel fast aus der Hand gegeben haben, Charakter bewiesen und die Ruhe bewahrt.“

Von Mirko Jablonowski

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