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OSC Potsdam startet mit sieben Neuzugängen

Neue Saison für Wasserballer OSC Potsdam startet mit sieben Neuzugängen

Die Wasserballer aus der Landeshauptstadt vom OSC Potsdam haben sich hohe Ziele gesteckt. Die Sportler streben den Aufstieg in die A-Gruppe der Bundesliga an. Dafür haben sie sich personell neu aufgestellt. Insgesamt gibt es sieben Neuzugänge. Samstag starten sie auswärts gegen Fulda in die neue Saison. Wir zeigen alle Spieler.

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Der OSC startet in die neue Saison. Auch Christian Saggau (l.) ist im Team.

Quelle: Benjamin Feller

Potsdam. So eine Saison-Vorbereitung hatten die Bundesliga-Wasserballer des OSC Potsdam noch nicht absolviert. Trainer Alexander Tchigir meldete sein Team ganz bewusst bei zahlreichen Turnieren an, damit es die sieben Neuzugänge mit viel Spielpraxis schnell integrieren kann. Höhepunkt war die Teilnahme an einem internationalen Turnier in Ägyptens Hauptstadt Kairo, das Potsdam immerhin als Fünfter abschloss. Der sportliche Leiter André Laube erinnert sich neben den Ergebnissen im Becken gern an den Ausflug zu den Pyramiden von Gizeh: „Das war sehr aufregend, so etwas schweißt eine Mannschaft zusammen. Da muss man gar kein weiteres Teambuilding machen.“

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Die Wasserballer vom OSC aus der Landeshauptstadt starten in die neue Saison. Sie wollen den Aufstieg in die A-Gruppe der Bundesliga. Dazu haben sie sich personell neu aufgestellt. Das ist das Team.

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Wichtige Spieler sind weg

Zusammenhalt ist auch nötig in der neuen Saison, die am Samstagabend mit einem Auswärtsspiel in Fulda beginnt. Denn der OSC muss den Verlust einiger Leistungsträger verkraften. Spencer Hamby und Lukas Küppers wechselten zum deutschen Meister Spandau 04, Julian Drachenberg nach Wedding und Jan Zoske nach Neukölln. Tobias Lentz legt vorerst eine Pause ein, soll aber bald wieder einsteigen.

Neu im Potsdamer Team sind Michael Knelangen (SC Neustadt/Weinstraße), Reiko Zech (SG Neukölln), Maximilian Ghalayini (Spandau 04), Dennis Strelezkij (Düsseldorfer SC) sowie Gabriel Satanovsky, Thilo Popp und Tobias Knüttel aus dem eigenen Nachwuchs. Den Umbruch in der Mannschaft komplettiert Marc Langer, der im Vorjahr noch im Tor spielte, nun aber wieder auf Torejagd gehen will. „Die Abgänge tun alle weh. Trotzdem sind wir nicht schlechter besetzt als im Vorjahr“, sagt Trainer Tchigir. „Aber natürlich müssen wir uns erst einspielen.“

Hoffen auf ein dynamisches Spiel

Im Vorjahr, als Potsdam die B-Gruppe der Bundesliga als Tabellenzweiter abschloss und in der Playoff-Runde zum A-Gruppen-Aufstieg deutlich an den White Sharks Hannover scheiterte, hatte Spencer Hamby eine tragende Rolle im OSC-Spiel. Die meisten Angriffe liefen über den wuchtigen Centerspieler. Nach seinem Weggang könnte das Spiel der Havelstädter dynamischer und flexibler werden. Verletzungen dürfen allerdings nicht dazwischen kommen. Denn das Team hat möglicherweise auf der Bank nicht die Tiefe wie im vergangenen Jahr. „Wir haben sieben Spieler unter 20 Jahre, die müssen wir erst integrieren“, sagt Alexander Tchigir.

Die Saisonziele sind dennoch wieder ziemlich hoch gesteckt. Wie in der vergangenen Spielzeit strebt Tchigir die Teilnahme am Final Four im Pokal an. Und in der Liga muss sich der OSC mit seinem Potenzial der Herausforderung Aufstieg in die A-Gruppe stellen. Tchigir: „Wir gehen in jedes Spiel, um zu gewinnen.“ Die Potsdamer und die SG Neukölln sind die Favoriten der Gruppe. Beim Heimauftakt am 31. Oktober treffen die beiden Vereine zum Topspiel in Potsdam aufeinander.

Von Ronny Müller

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